
Souverän erkämpfter Sieg der Schulsanitäter der GHRS
Der Schulsanitäterwettbewerb wurde heuer an der Georg-Hipp-Realschule unter der Leitung von Frau Mahl für die Schulen im Bezirk Oberbayern-West ausgerichtet. Deshalb freuten sich die zwei Teams unserer Schule umso mehr über den ersten Platz und den goldenen Pokal. Nun dürfen sie im Sommer zur Bayrischen Meisterschaft der Schulsanitäter nach Puchheim fahren.
Zwölf Gruppen aus Geisenfeld, Dachau, Neuburg, Indersdorf, Herrsching, München, Maisach, Ingolstadt, Puchheim, Germering und Pfaffenhofen konnten an 14 Stationen mit Teamaufgaben, Fallbeispielen und Wissenstests ihre Fertigkeiten und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Geprüft wurden sie von ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern des BRKs, die alle als Fachsanitäter, Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter im Einsatz sind. Damit die Fallbeispiele möglichst authentisch sind, wurden die als Verletzte fungierenden Schülerinnen und Schüler entsprechend in die Situation eingewiesen und mit Verletzungen geschminkt. Ob Autounfall, Rettung aus der Höhe, Verletzung im Kraftraum oder diverse Fallbeispiele aus dem Schulalltag – auf die jeweils in Fünferteams antretenden Gruppen warteten viele Herausforderungen, denen sich immer zwei aus dem Team stellen mussten. Nach dreieinhalb Stunden hatten dann alle Teilnehmer nach einem straffen Zeitplan die Stationen durchlaufen und warteten gespannt auf die Auswertung.
Es war beeindruckend, zu sehen, wie sicher und kompetent die Schülerinnen und Schüler an die Situationen herangingen, indem sie das erlernte Wissen situationsgemäß einsetzten und adäquate Hilfe leisteten. Dabei war nicht nur die Versorgung der Betroffenen wichtig, sondern auch der Umgang mit den Personen und beispielsweise das Nachfordern von Fachkräften über die Rettungsleitstelle sowie die Übergabe des Patienten an medizinisches Personal. Berichte der Teilnehmer über verschiedene Einsätze in ihrem Umfeld machen nur noch mehr deutlich, wie wichtig diese Arbeit der Schulsanitäter an den Schulen ist, um eine möglichst gute und zeitnahe Versorgung Verletzter zu gewährleisten – und das nicht nur an den Schulen, sondern auch in der Gesellschaft.