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LeseZeit

Sommerferien 2026

Lesen ist wie Urlaub im Alltag – Probiere es aus!

5./6. Klasse – Freundschaft und Mut

Sasa Stanisic: Wolf (183 Seiten, Taschenbuch 8 €)

„Ich seufze und klappe die Broschüre auf. Der Waldbroschürenwald sieht aus, als hätte jemand gerade durchgesaugt, und die Waldbroschürenlichtung, als hätte jemand das Gras gekämmt. Ich wette, die Hütten auf der Lichtung wurden extra sauber geschrubbt für die Fotos. Wüsste man nicht, was für heimtückische Zeitgenossen Wälder sind, könnte man sie wegen solcher Broschüren für komplett harmlos halten.“

Kemi wird von seiner alleinerziehenden Mutter für die erste Ferienwoche ungefragt in einem Ferienlager im Wald angemeldet, da keiner Zeit hat, sich um ihn zu kümmern und er nicht allein zuhause sein soll. Kemi, der ein Außenseiter in seiner Klasse ist, wird zusammen mit Jörg, ebenfalls Außenseiter und von anderen ständig gemobbt, in ein Zimmer gesteckt im Lager. Nach anfänglicher Distanz entwickelt sich nach und nach eine Freundschaft zwischen den beiden, was schließlich dazu führt, dass Kemi über seinen eigenen Schatten springt und Jörg gegen die anderen hilft.

Meinung: Die pointierte und humorvolle Sprache und die Ich-Perspektive der Geschichte erleichtern dem Leser den schnellen Einstieg in die Handlung und man fühlt sich teils al Mitglied des Ferienlagers. Interessant sind auch die Situationsanalysen aus Kemis Sicht, der durch das Beobachten lernt, Situationen und auch das Verhalten der anderen zu verstehen, was er dann geschickt zu seinem und Jörgs Nutzen einsetzt.

7./8. Klasse – Einblicke in ein Teenagerleben

Kurt Prödel: Klapper (252 Seiten, Taschenbuch 13,99 €)

„Gunkel teilte die Gruppen ein: vier Leute pro Team. Und natürlich musste Klapper mit Sebi, dem Fußballer mit Astralkörper, und Philipp, dem verhaltensauffälligen Justin-Bieber-Frisur-Träger, in eine Gruppe. Zwei Typen, die ihre Pubertären Testosteronschübe kaum im Griff hatten. Aggressiv und ständig kurz vor der Explosion. (…) Aber heute war Bär dabei.“

Klapper, der die meiste Zeit eher vor seinem Computer verbringt als mit Menschen, bekommt im neuen Schuljahr eine neue Banknachbarin – Bär. Mit seinen Eltern wohnt Thomas (Klapper) in einem Neubaugebiet am Rande einer Kleinstadt im Westen Deutschlands. Vivi-Marie (Bär) hingegen lebt in einer wohlhabenderen Gegend. In ihrem Zimmer unter dem Dach widmet sie sich genauso leidenschaftlich wie Thomas dem Gaming. Sie ist groß und kräftig. Im Vergleich zu Klapper ist sie kommunikationsfreudiger und integriert sich rasch in die Klassengemeinschaft. Sie bemüht sich, ihn aus seiner Zurückgezogenheit herauszuholen und behandelt ihn nicht als Außenseiter. Das Buch enthält immer wieder Zeitsprünge zu Klappers 14 Jahre älteren Ich und überrascht am Schluss mit einem unerwarteten Wendepunkt.

Meinung: Erst im Verlauf der Handlung und durch die Rückblicke erschließt sich den Lesenden allmählich das tragische Geheimnis von Klappers Kindheit, das sein Leben und seine Beziehungen maßgeblich beeinflusst hat. „Klapper” ist somit eine Erzählung über Jugend, Einsamkeit, erste Liebe und die tiefgreifenden Auswirkungen der Vergangenheit. Interessant ist auch, wie die Sprache Klappers unterschiedliche Lebenswelten – Gaming-Welt und Beziehungsebene – unterstreicht und mitgestaltet.

9./10. Klasse – Mitten aus dem Leben

Ewald Arenz: Der große Sommer (317 Seiten, Taschenbuch 14 €)

„Wahrscheinlich wäre es klug gewesen, schon in den letzten Tagen vor den Sommerferien mit dem Lernen anzufangen. Dann würde ich vielleicht in den sechs Wochen nicht so viel tun müssen und eine echte Chance haben, die Nachprüfungen zu schaffen. Aber ich konnte nicht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als wären diese letzten Schultage auf einmal die eigentlichen Ferien geworden.“

Frieder muss am Ende der Sommerferien in den 1980er Jahren die Nachprüfungen in Mathe und Latein bestehen, um in die 10. Klasse zu kommen. Schafft er es nicht, kann er die Neunte nicht noch einmal wiederholen und geht ohne Abschluss von der Schule. Deshalb darf er nicht mit in den Familienurlaub, sondern soll stattdessen sechs Wochen bei seinen Großeltern wohnen, um beim strengen Großvater zu lernen. Doch neben Disziplin und Durchhaltevermögen begegnet Frieder in dieser Zeit auch Liebe, Tod, Freundschaft und Angst, aber er lernt auch Respekt und Vertrauen kennen.

Meinung: Aus Frieders Perspektive erfährt der Leser in einer sehr detailreichen und anschaulichen Sprache die Geschehnisse und Gefühle des Protagonisten in diesem speziellen Sommer, der für ihn den Beginn des Übergangs zur Welt der Erwachsenen signalisiert. Der Roman erzählt seine Handlung nicht „laut“, sondern eher leise und sehr lebensnahe und versetzt einen zurück in die Zeit der 80er Jahre.

Fußballturnier der 9. Klassen

Mit Power, aber auch Taktik und Spielraffinesse spielten sich beim Fußballturnier der GHRS in der letzten Schulwoche bei den Jungs die Klasse 9b auf den 2. Platz und die 9a auf den 1. Platz. Bei den Mädchen zeigte sich von Anfang an die Spielgemeinschaft aus 9efg als sehr starke Gegner und konnte sich zum Schluss auch den 1. Platz sichern, wobei die Mädchen der 9c sich nahe ran kämpften, letztendlich aber mit dem 2. Platz vorliebnehmen mussten.

Motorradfahrende Hasen mit gemeinnützigem Hintergrund

Wie vielfältig gemeinnützige Arbeit sein kann, erfuhren die 10.-Klässler bei einem kurzen Besuch von drei Mitgliedern der Streetbunnycrew, einem eingetragenen, gemeinnützigen Motorradclub. Durch die weißen und rosa Hasenkostüme, mit denen die Biker auf ihren Motorrädern bei Spendenfahrten und auf verschiedenen Veranstaltungen unterwegs sind, heben diese engagierten Menschen nicht nur die Stimmung bei den Zuschauern, sondern erreichen auch eine große finanzielle Unterstützung von Sponsoren für caritative Projekte. Auch bei den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen sorgten sie für Schmunzler, aber auch für Interesse an dieser Art von ehrenamtlicher Arbeit. Im Anschluss war noch Zeit für Fragen und für Fotos.

Mit 6.000 Kindern in der Olympiahalle

Wie die 6. Klassen der Georg-Hipp-Realschule beim 6kunited-Projekt München zum Beben brachten.
Mit 6.000 Kindern gemeinsam auf der Bühne stehen und ein Konzert in der Olympiahalle bestreiten – das konnten letzte Woche die knapp 200 Schüler der sechsten Jahrgangsstufen der Georg-Hipp Realschule.
Nach Monaten des Probens, Schwitzens und heimlichen Mitsummens im Schulbus machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg. Ziel: Die Olympiahalle, die schon Rolling Stones, Helene Fischer und Eiskunstlauf-Europameisterschaften gesehen hat – und nun also auch einen ganzen Schwung Pfaffenhofener Schüler. Im Rahmen des Projekts 6K UNITED! standen sie gemeinsam mit rund 6.000 Kindern aus ganz Deutschland auf der Bühne und verwandelten die Arena in einen Jugendchor von gigantischen Ausmaßen. Wer einmal 6.000 Stimmen gleichzeitig einatmen gehört hat, weiß: Das ist ein Sound, der einem die Schuhe auszieht.
Begleitet von einer 16-köpfigen Live-Band, die ordentlich Druck machte, und einer Bühnenshow mit Lichtern, Effekten und allem, was das Konzertherz begehrt, lieferten die Kinder ein Programm zwischen Pop, Klassik und Folklore ab, das so abwechslungsreich war wie das Pausenbrot in einer 6. Klasse.
Hinter diesem Auftritt steckte allerdings deutlich mehr als ein paar Chorproben an einem Nachmittag. Die Musiklehrkräfte der 6. Jahrgangsstufen hatten ihre Schützlinge mit Engagement, Herzblut und einem erstaunlichen Vorrat an Geduld auf den großen Tag vorbereitet. Mit speziell entwickelten Materialien – Noten, Übe-Videos und Choreografien – wurde das gemeinsame Singen Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil des Schulalltags. Die monatelange Vorbereitung im Musikunterricht hat sich jedenfalls gelohnt – oder, wie es ein Schüler hinterher zusammenfasste: „Das war jetzt das Beste, was ich je erlebt habe.“

Autor: Michael Herrmann

Ein starkes Zeichen gegen das Vergessen

Georg-Hipp-Realschule setzt am Anne-Frank-Tag Impulse für Demokratie und Menschenrechte.

Am 12. Juni wäre Anne Frank 97 Jahre alt geworden. Ihr Geburtstag ist zugleich der Fixpunkt für den bundesweiten Anne-Frank-Tag, an dem sich Schulen aus allen 16 Bundesländern beteiligten. Auch die Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen setzte an diesem Aktionstag ein eindrucksvolles Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus.
Organisiert wurde das vielseitige Programm an der Realschule vom Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“, der das Thema durch aktive Erinnerungsarbeit direkt in den Alltag der Jugendlichen holte.

Im Zentrum des Aktionstags stand eine groß angelegte Anne-Frank-Plakatausstellung im Mehrzweckraum der Schule. Die Schautafeln boten den Klassen einen emotionalen und historisch fundierten Zugang zur Lebensgeschichte des jüdischen Mädchens, das durch sein weltberühmtes Tagebuch zur Symbolfigur gegen die Gräueltaten der Nationalsozialisten wurde.
Die Schülerinnen und Schüler begaben sich auf eine spürbare Zeitreise in die Epoche Anne Franks. Sie machten sich unter anderem mit den Auszügen ihres Tagebuchs vertraut und reflektierten die damaligen Geschehnisse.
Als zentrales Lernmaterial diente dabei die offizielle Anne-Frank-Zeitung, die vom Veranstalter des bundesweiten Aktionstags zur Verfügung gestellt worden war. Im Unterricht lasen und diskutierten die Klassen die Texte, um anschließend kreativ zu werden: In Kleingruppen erarbeiteten die Jugendlichen eigene Plakate, auf denen sie ihre Gedanken, Fragen und Botschaften festhielten.
Dass Erinnerungsarbeit kein reiner Blick in die Vergangenheit ist, bewies die thematische Brücke zur Gegenwart. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Folgen von Krieg für Kinder und Jugendliche.
Durch den direkten Bezug zu aktuellen Krisenherden lernten die Schülerinnen und Schüler auf eindringliche Weise, welche fundamentale Bedeutung Demokratie und Menschenrechte für ein friedliches Zusammenleben haben. Sie erkannten, dass diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern täglich neu verteidigt werden müssen.
Der Anne-Frank-Tag 2026 an der Georg-Hipp-Realschule hat gezeigt, dass die Jugend von heute bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Durch die gelungene Mischung aus historischer Aufarbeitung und dem Bezug zur Gegenwart wurde der Aktionstag zu einem lebendigen Appell: Gegen das Vergessen – und für eine tolerante, demokratische Gesellschaft.

Autorin: Julia Möller

LeseZeit

„Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns“ (Franz Kafka)

5./6. Klasse: Maja Lunde. Über die Grenze (192 Seiten, 10 €)

„Dypvik kam heraus und öffnete seinem Jungen die Autotür. Er hatte seine dunkelblaue Uniform an. Er half Johann in den Wagen und tätschelte ihm den Kopf. Dann wandte er sich uns zu. Er warf Papa einen schrecklichen Blick zu, der schlimmer war als Ottos Schlangenblick. Papa starrte zurück. Während sie sich ohne Worte ansahen, schien etwas zwischen diesen beiden erwachsenen Männern zu passieren – etwas das mein Herz erstarren ließ. (…) Sie hießen Sarah und Daniel. Sie war sieben Jahren alt, er zehn, genau wie ich. Und sie waren zwei völlig normale Kinder. Ihr Vater war Lehrer, die Mutter war schon vor langer Zeit gestorben. “

Die Geschichte spielt 1942 in Norwegen, während das Land unter deutscher Besatzung steht. Zwei jüdische Kinder werden versteckt, bis sie zur Grenze gelangen können, um nach Schweden zu fliehen, wo ihr Vater auf sie wartet. Als die Helfer jedoch auffliegen und verhaftet werden, springen deren zwei norwegische Kinder ein: Die zehnjährige Gerda und ihr zwölfjähriger Bruder Otto.

Der Roman greift die Holocaust-Thematik aus der Perspektive eines Kindes authentisch und bewegend auf. Gerda lernt man schnell als Protagonistin zu schätzen, weil sie sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinandersetzt und der Leser durch die kindliche Perspektive die Zustände des Nationalsozialismus und die Schrecken des Krieges kennenlernt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Die düsteren Inhalte, welche die Wut und die Angst der Kinder widerspiegeln, werden für einen Roman, der für Kinder ab neun Jahren geeignet ist, sensibel und verständlich aufgegriffen und man bekommt einen guten Einblick in die historischen Ereignisse des Nationalsozialismus.

7./8. Klasse: Ilona Einwohlt. Uncovered. Dein Selfie zeigt alles. (219 Seiten, 10 €)

„>>Langsam wird’s langweilig<<, meinte Leon in der Woche vor den Herbstferien. Gähnend scrollte er durch seine Fotos. >>Ich habe sämtliche Körperteile von mir abfotografiert und verschickt, so what? Wer hat denn nun gewonnen? <<“

Ein sexy Foto von der Neuen in der Klasse abstauben: für Mädchenschwarm Milan die ultimative Challenge. Ein Flirt mit der selbstbewussten Ella soll ihm bei seinen Kumpels den Bad-Boy-Titel sichern. Aber Ella, die ihn beim Judo locker auf die Matte wirft, ist so ganz anders als die Mädchen, die Milan bisher um den Finger gewickelt hat. Als es zwischen den beiden funkt, schickt Ella ihm das Selfie, auf das er gewartet hat. Aber längst hat sich Milan in Ella verknallt, so richtig. Die bescheuerte Wette ist für ihn Geschichte. 

Das Buch greift die Internet-Problematik auf, dass alles, was man dort postet, wie ein weltweit sichtbares Plakat ist und man sich nicht auf die Vertraulichkeit im Netz verlassen darf. Aber das Buch zeigt nicht nur das Problem, sondern enthält auch Handlungsstrategien, die das Opfer und ihr Umfeld erfolgreich anwenden, um mit den negativen Kommentaren, den Anfeindungen und der öffentlichen Sensations-Aufmerksamkeit umzugehen. Die Geschichte macht deutlich, dass man im Internet nicht rechtsfrei agieren kann. Einige Passagen sind im Chat-Stil geschrieben und machen so das Ganze noch authentischer.

9./10. Klasse: Maren Gottschalk. Schluss. Jetzt werde ich etwas tun. Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl. (248 Seiten, 9,95 €)

„Am 25. Januar steigt Sophie in einen Zug nach Augsburg. In ihrem Koffer liegen 250 fertige Briefe mit Augsburger Adressen und außerdem 2000 Flugblätter (…) Dann fährt sie nach Ulm (…) sie übergibt Hirzel die Flugblätter, geht zum Bahnhof zurück und fährt wieder nach München. Es ist die erste sehr riskante Aktion von Sophie Scholl.“

Die taube Emilia hat eine Liste mit besonderen Träumen: Sie möchte Klavierspielen lernen, ein Konzert besuchen, auf einer Party tanzen oder einfach nur wissen, wie der Regen klingt. Im Wohnheim in Wien, in das Emilia zu Beginn der Sommerferien vor ihrem Studium gezogen ist, will sie austesten, wie sie mit ihrer Behinderung in der normalen Welt alleine zurechtkommt und dabei die Liste ihrer Träume abarbeiten. Außerdem muss sie sich darüber klar werden, ob sie sich einer Operation unterziehen soll, bei der sie vielleicht ihr Gehör zurück bekommt. Nick wohnt auch im gleichen Wohnheim und durch Zufall begegnen sie sich und freunden sich an. Während er Emilia beim Erfüllen ihrer To-Do-Liste hilft, hütet er selbst ein großes Geheimnis, mit dem er sich in diesem Sommer selbst auseinandersetzen muss.

Das Buch ist eine Biografie, die einen umfassenden und spannenden Einblick in das Leben von Sophie Scholl gibt, aber auch viel über die verschiedenen Gedanken und Haltungen im Nationalsozialismus aufklärt. Als Widerstandskämpferin und Mitglied der »Weißen Rose« wurde Sophie Scholl (1921-1943) zum Mythos. Ihr Mut und ihre Unerschrockenheit sind umso erstaunlicher, als sie noch wenige Jahre vorher eine begeisterte HJ-Führerin war. Neue Quellen zeigen, dass das Mädchen Sophie Scholl eine viel kompliziertere und spannendere Persönlichkeit war, als bisher bekannt ist. Am Anfang muss man sich vielleicht an den etwas berichthaften, an einem Nachrichtensprecher erinnernden Schreibstil gewöhnen.

Sommersportcamp in Inzell

Über 160 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen machten sich in diesem Jahr gemeinsam auf den Weg zur Sommersportwoche nach Inzell – und die Woche hatte wirklich alles zu bieten, was man sich wünschen kann: Spiel, Spaß, Sport und jede Menge Bewegung.
Besonders erfreulich: Der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns. Nach einer zuvor sehr kalten Woche zeigte sich das Wetter größtenteils von seiner guten Seite, sodass alle geplanten Outdoor-Aktivitäten stattfinden konnten.
Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler überwiegend in urigen Holzhütten mit jeweils zwölf Kindern – echtes Ferienlager-Feeling inklusive. Ein besonderes Highlight war die tägliche Hüttenkontrolle am Abend. Allerdings reichte ein ordentliches Zimmer allein nicht aus: Jede Hütte musste zusätzlich eine kleine Darbietung präsentieren. Dabei entstanden unglaublich kreative Shows, lustige Tänze und beeindruckende Gesangseinlagen, die jeden Abend für viele Lacher und gute Stimmung sorgten.
Sportlich war ebenfalls einiges geboten. Besonders beliebt waren Soccergolf, Bogenschießen und Biathlon. Auch beim Klettern wuchsen viele Schülerinnen und Schüler über sich hinaus. Einige überwanden ihre eigenen Ängste und Grenzen und verließen die Kletterhalle anschließend mit stolz geschwellter Brust.
Am Mittwochabend standen dann die „Spiele ohne Grenzen“ auf dem Programm. Hier ging es weniger um sportliche Höchstleistungen als vielmehr um Teamgeist, Kooperation und natürlich jede Menge Gaudi. Bei Quatschspielen wie Trockenski oder Kuhmelken wurde schließlich der Lagersieger ermittelt – und die Klasse 7a durfte sich am Ende über den Sieg freuen.
Auch zwischen den festen Programmpunkten wurde es nie langweilig. Das weitläufige Gelände bot zahlreiche Möglichkeiten, neue Sportarten auszuprobieren und gemeinsame Erlebnisse zu sammeln. So wurde beispielsweise PitPat getestet – eine Mischung aus Minigolf und Billard. Außerdem standen Tennis, Beachvolleyball sowie die Klassiker Basketball und Fußball hoch im Kurs. Garantiert konnte jedes Kind etwas finden, das ihm Spaß machte.
Nach dieser intensiven, erlebnisreichen und sicherlich auch etwas schlafarmen Woche kommen die Pfingstferien nun genau zur richtigen Zeit – damit sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte den verpassten Schlaf nachholen können.

Autorin: Nadine Siemsen

Eintauchen in die Tiefen der Ozeane mit Stiften, Pinsel und Farben

Viele Kunstklassen der GHRS beteiligten sich auch diesmal wieder am internationalen Jugendwettbewerb JUGEND CREATIV. Unter dem Motto „Meer entdecken“ konnten sie eigene kreative Ideen in Form von Bildern und Kurzfilmen entwickeln oder klassenweise passende Themen umsetzen und sich auf diese Weise künstlerisch mit dem Thema „Ozeane und Meere“ auseinandersetzen.
Jurys auf Orts-, Landes- und Bundesebene bewerten nach Abgabeschluss die eingereichten Arbeiten und die jeweils ersten drei Plätze jeder beteiligten Klasse wurden bei der Siegerehrung an der GHRS mit Preisen der VR Banken belohnt. Die Bilder der Erstplatzierten unserer Schule nehmen auf der nächsten Ebene weiter am Wettbewerb teil.
Die Bundessiegerinnen und -sieger dürfen dann im August 2026 an der traditionellen Bundespreisträgerakademie JUGEND CREATIV teilnehmen. Dort können sie ihr Talent mit fachkundiger Unterstützung weiterentwickeln oder neue Seiten an ihnen entdecken. In der Kategorie Bildgestaltung haben die Erstplatzierten darüber hinaus die Chance auf eine internationale Auszeichnung.

Autorin: Irina Geyer