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LeseZeit

Herbstferien 2026

Ein Abenteuer zwischen Göttern und Monstern

5./6. Klasse – Eine göttliche Mission

Rick Riordan: Percy Jackson – Diebe im Olymp (456 Seiten, Taschenbuch, 10 €)

„Percy Jackson hat eigentlich schon genug Probleme. Doch dass ausgerechnet die griechischen Götter existieren und er selbst etwas mit ihnen zu tun hat, hätte er sich nicht träumen lassen.“

Percy Jackson ist zwölf Jahre alt, hat Schwierigkeiten in der Schule und gerät irgendwie immer in Ärger. Doch als er bei einem Schulausflug plötzlich von seiner Lehrerin in Gestalt einer Furie aus der griechischen Mythologie angegriffen wird, merkt er, dass hinter all den merkwürdigen Ereignissen mehr steckt. Schon bald erfährt Percy, dass er ein Halbgott ist und sein Vater einer der mächtigen Götter des Olymps ist. Als dann auch noch Zeus‘ Herrscherblitz verschwindet und Percy verdächtigt wird, beginnt für ihn ein gefährliches Abenteuer. Gemeinsam mit seinen Freunden muss er herausfinden, wer hinter dem Diebstahl steckt, und verhindern, dass ein Streit unter den Göttern ausbricht.

Meinung: Wer griechische Mythologie spannend findet oder einfach Lust auf ein richtig gutes Abenteuer hat, ist bei Percy Jackson genau richtig. Der Autor Rick Riordan verbindet die Welt der alten Götter mit unserer heutigen Zeit und schafft damit eine Geschichte, die spannend, witzig und durch die verschiedenen Götter auch sehr lehrreich ist. Besonders Percys freche Art und die Freundschaft zwischen den Hauptfiguren machen das Buch lesenswert, auch wenn sich die Handlung zwischendurch etwas zieht. Und wer nach dem ersten Band auf den Geschmack gekommen ist, kann sich gleich auf sechs weitere Abenteuer freuen.

7./8. Klasse – Ein Tagebuch in Bildern

Ari Folman und David Polonsky: Das Tagebuch der Anne Frank – Graphic Novel (ca. 160 Seiten, Hard Cover, 20 €)

„Ich staunte, wie verwinkelt Vaters Bürogebäude war. Nach vorne raus liegen Büros und Lagerräume… Aber kein Mensch würde vermuten, dass nach hinten raus so viele Zimmer versteckt sind. Eine sehr steile Treppe… Dann ein raffinierter Bücherschrank, der drehbar ist und wie eine Tür aufgeht und in unser Versteck führt… ins Hinterhaus!“

Anne Frank ist ein ganz normales Mädchen mit Wünschen, Träumen und Sorgen. Doch sie lebt in einer Zeit, in der jüdische Menschen verfolgt werden und nicht mehr frei über ihr Leben bestimmen können. Gemeinsam mit ihrer Familie muss Anne sich in einem Versteck in Amsterdam vor den Nationalsozialisten verbergen. In ihrem Tagebuch erzählt sie vom schwierigen Alltag im Hinterhaus, von Streit und Zusammenhalt, aber auch von ihren Zukunftswünschen und ihren Gedanken über das Erwachsenwerden. Ari Folman und David Polonsky haben Annes Aufzeichnungen als Graphic Novel umgesetzt und verbinden teilweise Originaltexte mit bildstarken Illustrationen und ergänzenden Dialogen.

Meinung: Diese Graphic Novel ist eine besonders eindringliche Möglichkeit, Anne Frank und ihre Geschichte kennenzulernen. Die Bilder machen die Erlebnisse anschaulich, ohne dabei die Bedeutung von Annes eigenen Worten in den Hintergrund zu drängen. Gerade die Mischung aus persönlichen Gedanken, alltäglichen Sorgen und der bedrückenden Situation im Versteck macht das Buch so bewegend. Es zeigt, dass hinter den historischen Ereignissen ein junges Mädchen stand, das sich nach Freiheit, Freundschaft und einem normalen Leben sehnte. Eine ganz andere Form der Lektüre, die nachdenklich macht und uns Anne Franks Geschichte auf sehr persönliche Weise näherbringt.

9./10. Klasse – Wenn die Schule zum Albtraum wird

Lea-Lina Oppermann: Was wir dachten, was wir taten (179 Seiten, Taschenbuch 7,95 €)

„Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen.“

Mit dieser Lautsprecherdurchsage beginnt die Geschichte und versetzt eine Klasse sogleich in Angst und Schrecken. Eine maskierte Person dringt in das Klassenzimmer ein und zwingt die Schülerinnen und Schüler sowie ihren Lehrer zu perfiden Aufgaben, die immer mehr persönliche Geheimnisse ans Licht bringen. Was zunächst wie ein unbegreiflicher Ausnahmezustand wirkt, entwickelt sich zu einem beklemmenden Spiel, in dem Lügen, Ausgrenzung und verborgene Konflikte eine immer größere Rolle spielen. Während die Situation eskaliert, wird deutlich, dass die Menschen im Raum einander längst nicht so gut kennen, wie sie vielleicht geglaubt haben. Ab der ersten Seite fragt man sich als Leser, wer hinter diesem Plan steckt und was der Täter noch vorhat.

Meinung: Dieses Buch holt den Leser sogleich durch seine besondere Erzählweise und die aufgeladene psychologische Spannung ab. Die Geschichte wird zudem aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass man die Reaktionen der Figuren ganz unterschiedlich erleben kann und sich immer wieder fragt, wie man selbst in einer solchen Situation reagieren würde. Trotz seines geringen Umfangs entwickelt der Roman eine enorme Sogwirkung. Er beschäftigt sich mit Gruppendruck, Ausgrenzung und der Frage, wie gut wir die Menschen um uns herum tatsächlich kennen. Eine intensive und aufwühlende Lektüre, die zum Nachdenken anregt und noch lange im Gedächtnis bleibt.

Sieger der Schulhausrallye

Nun kennen alle Fünftklässler der GHRS das für sie anfangs oft zu große Schulhaus der Realschule mit seinen zwei Anbauten in und auswendig und keiner kann sich mehr verlaufen. Am erfolgreichsten waren beim Punktesammeln und Ablaufen der einzelnen von Tutoren besetzten Stationen „Die wilden Mäuse“ der 5b, wodurch sie den ersten Platz ergatterten. Den zweiten und dritten Platz belegten aus der 5f die „Chickenwings“ und aus der 5e „Die Schildkröten“, die hier überhaupt nicht langsam unterwegs waren.

Neue Schulsanitäter ausgebildet

Am Schuljahresende waren die in diesem Schuljahr neu eingesetzten Schulsanitäter bereits fleißig und absolvierten an zwei Tagen ihre Ausbildung im Haus im Moos, um ab der ersten Schulwoche ihren Dienst an der Schule aufzunehmen.

LeseZeit

Sommerferien 2026

Lesen ist wie Urlaub im Alltag – Probiere es aus!

5./6. Klasse – Freundschaft und Mut

Sasa Stanisic: Wolf (183 Seiten, Taschenbuch 8 €)

„Ich seufze und klappe die Broschüre auf. Der Waldbroschürenwald sieht aus, als hätte jemand gerade durchgesaugt, und die Waldbroschürenlichtung, als hätte jemand das Gras gekämmt. Ich wette, die Hütten auf der Lichtung wurden extra sauber geschrubbt für die Fotos. Wüsste man nicht, was für heimtückische Zeitgenossen Wälder sind, könnte man sie wegen solcher Broschüren für komplett harmlos halten.“

Kemi wird von seiner alleinerziehenden Mutter für die erste Ferienwoche ungefragt in einem Ferienlager im Wald angemeldet, da keiner Zeit hat, sich um ihn zu kümmern und er nicht allein zuhause sein soll. Kemi, der ein Außenseiter in seiner Klasse ist, wird zusammen mit Jörg, ebenfalls Außenseiter und von anderen ständig gemobbt, in ein Zimmer gesteckt im Lager. Nach anfänglicher Distanz entwickelt sich nach und nach eine Freundschaft zwischen den beiden, was schließlich dazu führt, dass Kemi über seinen eigenen Schatten springt und Jörg gegen die anderen hilft.

Meinung: Die pointierte und humorvolle Sprache und die Ich-Perspektive der Geschichte erleichtern dem Leser den schnellen Einstieg in die Handlung und man fühlt sich teils al Mitglied des Ferienlagers. Interessant sind auch die Situationsanalysen aus Kemis Sicht, der durch das Beobachten lernt, Situationen und auch das Verhalten der anderen zu verstehen, was er dann geschickt zu seinem und Jörgs Nutzen einsetzt.

7./8. Klasse – Einblicke in ein Teenagerleben

Kurt Prödel: Klapper (252 Seiten, Taschenbuch 13,99 €)

„Gunkel teilte die Gruppen ein: vier Leute pro Team. Und natürlich musste Klapper mit Sebi, dem Fußballer mit Astralkörper, und Philipp, dem verhaltensauffälligen Justin-Bieber-Frisur-Träger, in eine Gruppe. Zwei Typen, die ihre Pubertären Testosteronschübe kaum im Griff hatten. Aggressiv und ständig kurz vor der Explosion. (…) Aber heute war Bär dabei.“

Klapper, der die meiste Zeit eher vor seinem Computer verbringt als mit Menschen, bekommt im neuen Schuljahr eine neue Banknachbarin – Bär. Mit seinen Eltern wohnt Thomas (Klapper) in einem Neubaugebiet am Rande einer Kleinstadt im Westen Deutschlands. Vivi-Marie (Bär) hingegen lebt in einer wohlhabenderen Gegend. In ihrem Zimmer unter dem Dach widmet sie sich genauso leidenschaftlich wie Thomas dem Gaming. Sie ist groß und kräftig. Im Vergleich zu Klapper ist sie kommunikationsfreudiger und integriert sich rasch in die Klassengemeinschaft. Sie bemüht sich, ihn aus seiner Zurückgezogenheit herauszuholen und behandelt ihn nicht als Außenseiter. Das Buch enthält immer wieder Zeitsprünge zu Klappers 14 Jahre älteren Ich und überrascht am Schluss mit einem unerwarteten Wendepunkt.

Meinung: Erst im Verlauf der Handlung und durch die Rückblicke erschließt sich den Lesenden allmählich das tragische Geheimnis von Klappers Kindheit, das sein Leben und seine Beziehungen maßgeblich beeinflusst hat. „Klapper” ist somit eine Erzählung über Jugend, Einsamkeit, erste Liebe und die tiefgreifenden Auswirkungen der Vergangenheit. Interessant ist auch, wie die Sprache Klappers unterschiedliche Lebenswelten – Gaming-Welt und Beziehungsebene – unterstreicht und mitgestaltet.

9./10. Klasse – Mitten aus dem Leben

Ewald Arenz: Der große Sommer (317 Seiten, Taschenbuch 14 €)

„Wahrscheinlich wäre es klug gewesen, schon in den letzten Tagen vor den Sommerferien mit dem Lernen anzufangen. Dann würde ich vielleicht in den sechs Wochen nicht so viel tun müssen und eine echte Chance haben, die Nachprüfungen zu schaffen. Aber ich konnte nicht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als wären diese letzten Schultage auf einmal die eigentlichen Ferien geworden.“

Frieder muss am Ende der Sommerferien in den 1980er Jahren die Nachprüfungen in Mathe und Latein bestehen, um in die 10. Klasse zu kommen. Schafft er es nicht, kann er die Neunte nicht noch einmal wiederholen und geht ohne Abschluss von der Schule. Deshalb darf er nicht mit in den Familienurlaub, sondern soll stattdessen sechs Wochen bei seinen Großeltern wohnen, um beim strengen Großvater zu lernen. Doch neben Disziplin und Durchhaltevermögen begegnet Frieder in dieser Zeit auch Liebe, Tod, Freundschaft und Angst, aber er lernt auch Respekt und Vertrauen kennen.

Meinung: Aus Frieders Perspektive erfährt der Leser in einer sehr detailreichen und anschaulichen Sprache die Geschehnisse und Gefühle des Protagonisten in diesem speziellen Sommer, der für ihn den Beginn des Übergangs zur Welt der Erwachsenen signalisiert. Der Roman erzählt seine Handlung nicht „laut“, sondern eher leise und sehr lebensnahe und versetzt einen zurück in die Zeit der 80er Jahre.

Fußballturnier der 9. Klassen

Mit Power, aber auch Taktik und Spielraffinesse spielten sich beim Fußballturnier der GHRS in der letzten Schulwoche bei den Jungs die Klasse 9b auf den 2. Platz und die 9a auf den 1. Platz. Bei den Mädchen zeigte sich von Anfang an die Spielgemeinschaft aus 9efg als sehr starke Gegner und konnte sich zum Schluss auch den 1. Platz sichern, wobei die Mädchen der 9c sich nahe ran kämpften, letztendlich aber mit dem 2. Platz vorliebnehmen mussten.

Motorradfahrende Hasen mit gemeinnützigem Hintergrund

Wie vielfältig gemeinnützige Arbeit sein kann, erfuhren die 10.-Klässler bei einem kurzen Besuch von drei Mitgliedern der Streetbunnycrew, einem eingetragenen, gemeinnützigen Motorradclub. Durch die weißen und rosa Hasenkostüme, mit denen die Biker auf ihren Motorrädern bei Spendenfahrten und auf verschiedenen Veranstaltungen unterwegs sind, heben diese engagierten Menschen nicht nur die Stimmung bei den Zuschauern, sondern erreichen auch eine große finanzielle Unterstützung von Sponsoren für caritative Projekte. Auch bei den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen sorgten sie für Schmunzler, aber auch für Interesse an dieser Art von ehrenamtlicher Arbeit. Im Anschluss war noch Zeit für Fragen und für Fotos.

Mit 6.000 Kindern in der Olympiahalle

Wie die 6. Klassen der Georg-Hipp-Realschule beim 6kunited-Projekt München zum Beben brachten.
Mit 6.000 Kindern gemeinsam auf der Bühne stehen und ein Konzert in der Olympiahalle bestreiten – das konnten letzte Woche die knapp 200 Schüler der sechsten Jahrgangsstufen der Georg-Hipp Realschule.
Nach Monaten des Probens, Schwitzens und heimlichen Mitsummens im Schulbus machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg. Ziel: Die Olympiahalle, die schon Rolling Stones, Helene Fischer und Eiskunstlauf-Europameisterschaften gesehen hat – und nun also auch einen ganzen Schwung Pfaffenhofener Schüler. Im Rahmen des Projekts 6K UNITED! standen sie gemeinsam mit rund 6.000 Kindern aus ganz Deutschland auf der Bühne und verwandelten die Arena in einen Jugendchor von gigantischen Ausmaßen. Wer einmal 6.000 Stimmen gleichzeitig einatmen gehört hat, weiß: Das ist ein Sound, der einem die Schuhe auszieht.
Begleitet von einer 16-köpfigen Live-Band, die ordentlich Druck machte, und einer Bühnenshow mit Lichtern, Effekten und allem, was das Konzertherz begehrt, lieferten die Kinder ein Programm zwischen Pop, Klassik und Folklore ab, das so abwechslungsreich war wie das Pausenbrot in einer 6. Klasse.
Hinter diesem Auftritt steckte allerdings deutlich mehr als ein paar Chorproben an einem Nachmittag. Die Musiklehrkräfte der 6. Jahrgangsstufen hatten ihre Schützlinge mit Engagement, Herzblut und einem erstaunlichen Vorrat an Geduld auf den großen Tag vorbereitet. Mit speziell entwickelten Materialien – Noten, Übe-Videos und Choreografien – wurde das gemeinsame Singen Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil des Schulalltags. Die monatelange Vorbereitung im Musikunterricht hat sich jedenfalls gelohnt – oder, wie es ein Schüler hinterher zusammenfasste: „Das war jetzt das Beste, was ich je erlebt habe.“

Autor: Michael Herrmann

Ein starkes Zeichen gegen das Vergessen

Georg-Hipp-Realschule setzt am Anne-Frank-Tag Impulse für Demokratie und Menschenrechte.

Am 12. Juni wäre Anne Frank 97 Jahre alt geworden. Ihr Geburtstag ist zugleich der Fixpunkt für den bundesweiten Anne-Frank-Tag, an dem sich Schulen aus allen 16 Bundesländern beteiligten. Auch die Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen setzte an diesem Aktionstag ein eindrucksvolles Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus.
Organisiert wurde das vielseitige Programm an der Realschule vom Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“, der das Thema durch aktive Erinnerungsarbeit direkt in den Alltag der Jugendlichen holte.

Im Zentrum des Aktionstags stand eine groß angelegte Anne-Frank-Plakatausstellung im Mehrzweckraum der Schule. Die Schautafeln boten den Klassen einen emotionalen und historisch fundierten Zugang zur Lebensgeschichte des jüdischen Mädchens, das durch sein weltberühmtes Tagebuch zur Symbolfigur gegen die Gräueltaten der Nationalsozialisten wurde.
Die Schülerinnen und Schüler begaben sich auf eine spürbare Zeitreise in die Epoche Anne Franks. Sie machten sich unter anderem mit den Auszügen ihres Tagebuchs vertraut und reflektierten die damaligen Geschehnisse.
Als zentrales Lernmaterial diente dabei die offizielle Anne-Frank-Zeitung, die vom Veranstalter des bundesweiten Aktionstags zur Verfügung gestellt worden war. Im Unterricht lasen und diskutierten die Klassen die Texte, um anschließend kreativ zu werden: In Kleingruppen erarbeiteten die Jugendlichen eigene Plakate, auf denen sie ihre Gedanken, Fragen und Botschaften festhielten.
Dass Erinnerungsarbeit kein reiner Blick in die Vergangenheit ist, bewies die thematische Brücke zur Gegenwart. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Folgen von Krieg für Kinder und Jugendliche.
Durch den direkten Bezug zu aktuellen Krisenherden lernten die Schülerinnen und Schüler auf eindringliche Weise, welche fundamentale Bedeutung Demokratie und Menschenrechte für ein friedliches Zusammenleben haben. Sie erkannten, dass diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern täglich neu verteidigt werden müssen.
Der Anne-Frank-Tag 2026 an der Georg-Hipp-Realschule hat gezeigt, dass die Jugend von heute bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Durch die gelungene Mischung aus historischer Aufarbeitung und dem Bezug zur Gegenwart wurde der Aktionstag zu einem lebendigen Appell: Gegen das Vergessen – und für eine tolerante, demokratische Gesellschaft.

Autorin: Julia Möller