Zum Hauptinhalt springen

Völkerballturnier der 5. und 6. Klassen

In der letzten Schulwoche vor den Ferien fand in der Sporthalle das traditionelle Weihnachts-Völkerballturnier statt – ein Event, das jedes Jahr für große Vorfreude sorgt. An zwei Tagen traten jeweils alle 5. und 6. Klassen gegeneinander an.
Es war ein Turnier voller Spannung, überraschender Wendungen und großer Emotionen. In packenden Spielen zeigten die Teams vollen Einsatz und kämpften mit enormem Ehrgeiz. Die Spielerinnen und Spieler gaben alles, um den begehrten Wanderpokal und Süßigkeiten für die Klasse zu gewinnen.
Ein Höhepunkt des Turniers war an beiden Tagen das spannende Finale. Am Mittwoch siegte die Klasse 5a mit deutlichem Punktevorsprung. Am Donnerstag setzten sich die Mädchen und Jungen aus der 6c mit einer bemerkenswerten Teamleistung und einer unglaublichen Portion Kampfgeist durch und sicherten sich den wohlverdienten Sieg.
Das Weihnachts-Völkerballturnier 2025 wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Es war ein Tag, an dem Teamgeist und Freude am Spiel im Mittelpunkt standen.

LeseZeit

Winterferien 2025/2026
„Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaune.“

5./6. Klasse – Ein tierisch bewegtes Leben

Frauke Scheunemann: Winston. Ein Kater in geheimer Mission (233 Seiten, Taschenbuch 8,95 €)

Was in aller Welt ist das? Es riecht seltsam und sieht noch seltsamer aus … aber es liegt in meinem Napf! Ich vermute also, dass ich es fressen soll. Ach du heiliges Katzenklo! Das muss ein Missverständnis sein. Und zwar ein großes. Ich werde das aufklären, sofort !

Das Buch beginnt mit Winstons beschaulichem Leben auf dem Sofa, das sich jedoch schnell ändert, als Kira und ihre Mutter in die Wohnung einziehen. Gemeinsam mit Kira wird Winston in einen mysteriösen Kriminalfall verwickelt, der sie auf eine abenteuerliche Reise durch die Stadt führt. Als Winston plötzlich in Kiras Körper landet, wird die Situation noch komplizierter. Doch mit Mut, Cleverness und Zusammenhalt gelingt es den beiden, das Geheimnis zu lüften und für Gerechtigkeit zu sorgen.

Meinung: Was zunächst mit dem Körpertausch von Katze und Mädchen etwas verwirrend beginnt, spinnt sich dann zu einer Detektivgeschichte mit vielen lustigen und schrägen Momenten. Der lockere und leicht verständliche Sprachstil fesselt und vermittelt auch erwachsenen Lesern einen guten Einblick in das teils etwas chaotische Leben eines Teenagers.

7./8. Klasse – Augen so blau wie das Meer

Susan Kreller: Schneeriese (206 Seiten, Taschenbuch 8 €)

„Einsneunzig. Als ein paar Leute vor einem Jahr in der Schule angefangen hatten, ihm diesen Namen hinterherzurufen, weil irgendwer seine genaue Größe herausgefunden hatte, da war Stella auf die Idee gekommen, Adrian zu Hause auch so nennen, damit es gar nicht erst wehtat. Damit es nichts als ein Name war. Damit es nichts war.“

Der 14-jährige Adrian ist für sein Alter mit 1,94 Metern ungewöhnlich groß. Seine Mutter will, dass er sich einer Hormontherapie unterzieht, um sein Wachstum zu stoppen – doch Adrian lehnt das ab. Stella, die gleichaltrige Nachbarstochter, ist seine langjährige Freundin. In den letzten zwei Jahren hat sich der schüchterne Adrian in Stella verliebt, was er bisher nicht ausgesprochen hat. Adrian hat Angst, dass Stella seine Liebe nicht erwidert. Ins Nachbarhaus zieht eine neue Familie ein. Sie lernen die Familie, die aus Georgien geflohen ist, kennen. Während Adrian weiterhin skeptisch bleibt, freundet sich Stella schon bald mit Dato, dem Sohn der Nachbarsfamilie, an. Adrian fühlt, dass zwischen beiden mehr als nur Freundschaft ist. Er wendet sich völlig von Stella ab. Er beginnt an sich zu zweifeln und gerät in eine große Krise, bei der er in einer Winternacht fast sein Leben verliert, aber auch lernt, seinen ersten großen Liebeskummer zu überwinden.

Meinung: Der Ton des Buches trifft die Gefühlswelt des Teenagerjungen genau und zeigt, wie schwer es ihm fällt, zu akzeptieren, dass er Stella mehr liebt als sie ihn. Manchmal ist der Erzählton so beschreibend, als würde der Erzähler über der Szene schweben und darüber berichten; nur dass man eben auch Adrians Gedanken und Gefühle erfährt. Das Buch hilft dabei, sich in jemanden hineinzuversetzen, den man gerade verlässt oder den man eben nur gut, aber nicht liebenswert findet.

9./10. Klasse: Gefühlschaos

Ashley Elston – 10 Blind Dates für die große Liebe (329 Seiten, Taschenbuch 12,90 €)

„Nachdem ich duschen war und mir die Haare geföhnt habe, fühle ich mich ein bisschen besser. Auf einer Skala von normal bis absolute Katastrophe befinde ich mich bei halbwegs passabel. Schließlich arbeite ich mich den Flur in Richtung Küche entlang, aus der ein Chor an Stimmen dringt, und bereite mich innerlich auf den Ansturm vor. Die Familie ist da.“

Sophie wünscht sich nur eins: Zeit zu zweit mit ihrem Freund. Doch dann serviert Griffin sie aus heiterem Himmel ab – und Sophies Herz ist gebrochen. Zum Glück weiß ihre Nonna, was man gegen Liebeskummer tun kann: Zusammen mit der ganzen Familie arrangiert sie für Sophie zehn Blind Dates an zehn Tagen. Doch zwischen all den süßen, aber auch verrückten Typen weiß Sophie schon bald gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Und als wäre das nicht schon (Gefühls-) Chaos genug, steht plötzlich auch noch Griffin vor ihrer Tür, der sie zurückgewinnen will. Aber möchte Sophie das überhaupt? Denn vielleicht schlägt ihr Herz schon längst für jemand anderen.

Meinung: Sophies Oma hat ein sehr offenes Wesen und ein großes Herz für ihre Familie; vor allem will sie nicht, dass ihre Enkeltochter sich schlecht oder herabgesetzt fühlt. Mit den zehn Verabredungen lenkt sie Sophia von ihrem Liebeskummer ab und hilft ihr, ihr Selbstwertgefühl wieder aufzubauen. Dabei sind manche Szenen so alltagstypisch und humorvoll, dass man beim Lesen oft schmunzeln muss. Auch wenn relativ schnell klar wird, wenn Sophie tatsächlich liebt, ist es eine schöne Geschichte, die in den Weihnachtsferien spielt.

Überzeugende Stimme beim Vorlesen

Unter sechs Kandidaten, den Klassensiegern der sechsten Jahrgangsstufe der Georg-Hipp-Realschule, setzte sich Dean Nothaft aus der Klasse 6b mit seinem unterhaltsamen und gekonnten Lesevortrag als Schulsieger beim Vorlesewettbewerb durch. Schon seinen vorbereiteten Textteil aus dem Buch „Woodwalker“ von Katja Brandis trug er mit gut modulierter Stimme und den passenden Betonungen vor, aber auch beim Fremdtext aus „Gips“ von Anna Woltz behielt er den Überblick und überzeugte durch seine Lesekompetenz, so dass er den Siegerpreis entgegennehmen durfte. Doch auch Juliane Rosenwald und Sofia Liebold konnten die Jury von ihren Lesefähigkeiten überzeugen und bekamen am Schluss bei der Siegerehrung von Rektor Dr. Frank Rehli Büchergutscheine für den zweiten und dritten Platz überreicht. Die restlichen drei Schülerinnen und Schüler durften sich zumindest über ein kleines Geschenk für den Titel als Klassensieger freuen.

Lesestoff entdecken bei der Bücherrallye im Medienzentrum und am Bundesweiten Vorlesetag

„Lesen ist Fernsehen im Kopf“ lautet eine Redewendung. Aber gerade weil es sich nur im Kopf abspielt und man zuvor selber tätig werden muss, indem man sich den Inhalt über das Lesen aneignet, nimmt das Lesen als Möglichkeit der Freizeitgestaltung bei der jungen Generation ab. Die Konkurrenz von Sozialen Medien und anderen digitalen Unterhaltungsformen, bei denen man sich berieseln lässt, ist für viele zu reizvoll. Die Freiheit für die Fantasie, die das Lesen aber liefert, kann kein anderes Medium bieten, denn nur so kann man sich Personen, Szenen und Orte vorstellen, wie man sie selbst empfindet und wie es den eigenen Erfahrungen entspricht. Im anderen Fall übernimmt man nur automatisch die Bildideen von anderen, die oftmals zu gewaltig sind, um sie gleich vollständig zu erfassen.
Bei der Bücherrallye lernen die Jugendlichen das Medienzentrum kennen, das im Erweiterungsbau der Georg-Hipp-Realschule im ersten Stock untergebracht ist. Damit sie sich auch zurechtfinden, testen sie spielerisch, wie man bestimmte Bücher sucht oder wie die Themengebiete angeordnet sind. Außerdem erfahren sie alles Wichtige über den Ablauf bei der Ausleihe, der auch in den Pausenzeiten der Schule für sie kostenlos möglich ist.
Zu sehen, dass Lesen Spaß macht und es viele interessante Bücher gibt, die es lohnen, sie zu lesen, ist das Ziel des Bundesweiten Vorlesetages. Auch heuer wieder fanden sich Acht-, Neunt- und Zehntklässler bereit, eine Stunde lang aus einem Buch in den fünften und sechsten Klassen vorzulesen. Einige der Zuhörer zeigten danach reges Interesse, die unterhaltsamen, teils spannenden, teils lustigen Geschichten selber weiterzulesen. Auch zwei Klassengruppen der Adolf-Rebl-Schule waren an der Georg-Hipp-Realschule an diesem Tag zu Gast und lauschten zusammen mit Fünftklässlern der Realschule den Geschichten. Währenddessen gingen die Schülerinnen und Schüler der 10 f an die Nachbarschule, um dort den Adolf-Rebl-Schülerinnen und -Schülern aus den von den Lehrern ausgewählten Büchern vorzulesen.

Politik und Gesellschaft machen Schule

Besuch von zwei jungen Bundestagsabgeordneten an der Georg-Hipp-Realschule

Um Schüler und Schülerinnen als künftige Wähler für das politische Geschehen vor Ort, in Deutschland und in der Welt zu interessieren, ihre Interessen zu erfahren und sie einzubinden, stellten sich zwei junge Abgeordnete den Fragen der Jugendlichen und berichteten von ihrem Werdegang in der Politik.

Vor knapp 20 Jahren war Christian Moser noch Schüler der Georg-Hipp-Realschule und jetzt kam er als frisch gewählter MdB des Wahlkreises zu Besuch. Der 36-jährige Abgeordnete von der CSU führte zwei Gesprächsrunden mit vier zehnten Klassen zu seiner Arbeit in Berlin und im Wahlkreis. Außerdem kamen aktuelle politische Themen zur Sprache, wie Klimaziele oder der teure Führerschein. Bei letzterem sind laut Moser einige Maßnahmen im Gespräch, die zu einer Kostensenkung führen sollen, wie z. B. weniger Pflichtstunden.

Zwei Tage später kam Leon Eckert von den Grünen zu Gesprächen. Er ist mit seinen 30 Jahren noch jünger, allerdings schon in der zweiten Legislatur Mitglied des Bundestags. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren einiges über seinen Werdegang, unter anderem, dass Eckert mit Freunden nach der Schule ein Startup gründete, das mit gebrauchten Brautkleidern handelte. Außerdem stellte sich der Abgeordnete vielen inhaltlichen Fragen, wie z. B. der Wehrpflicht.

LeseZeit

Herbstferien 2025

Schaurige Momente beim Lesen

5./6. Klasse – Eine magische Detektivgeschichte

Nicki Thornton: Hotel der Magier (285 Seiten, Taschenbuch 9 €)

„Seth zitterte und sank weiter in sich zusammen. Noch vor ein paar Stunden war er davon überzeugt gewesen, dass heute sein Tag war. Stattdessen war Henris Prophezeiung beim Anblick des Leuchtkäfers schreckliche Wahrheit geworden.“

Gemüse schnippeln, Törtchen aus dem Ofen holen, Gelee umrühren. Küchenjunge Seth hat alle Hände voll zu tun. Denn im abgelegenen Hotel Zur letzten Chance werden besondere Gäste erwartet. Mit ganz speziellen Wünschen und kleinen Geheimnissen. Seth muss sich richtig ins Zeug legen, damit das Willkommensdinner kein Reinfall wird. Doch dann geschieht etwas Schreckliches: Der nette Dr. Thallomius stirbt. Vergiftet durch die Nachspeise – und die hat Seth zubereitet.

Meinung: Dies ist eine fesselnde und immer wieder überraschende Kriminalgeschichte mit magischen Elementen, was sie teils noch spannender macht. Der bildhafte und gut verständliche Schreibstil unterstützt das Leseerlebnis. Schwierig ist anfangs jedoch die Zuordnung der Namen der Hotelgäste.

7./8. Klasse – Ein detektivisches Skelett

Derek Landy: Skulduggery Pleasant. Der Gentleman mit der Feuerhand (344 Seiten, Taschenbuch 12 €)

„Der weiße Sensenträger stand da, stumm wie ein Geist, todbringend wie eine Seuche.“

Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten – eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet.

Meinung: Eine witzige, charmante und mit leicht zynischem Humor geschriebene Detektivgeschichte, die ein Skelett als Hauptfigur hat, das Mordfälle löst. Der von Dialogen geprägte Schreibstil zieht den Leser in die Geschichte hinein. Stück für Stück lernt Stephanie ihre eigen magische Seite kennen und lernt die Geschichte ihrer Vorfahren kennen.

9./10. Klasse – Thriller über einen verfluchten Wald

Ursula Poznanski: Saeculum (496 Seiten, Taschenbuch 12,95 €)

„Es ist so weit“, wimmerte Doro. „Er holt uns.“ Ihr Gesicht glänzte vor Nässe, das dunkle Haar klebte in tropfenden Strähnen an ihrem Kopf. 
Weiter. Eine kleine Steigung hinauf, eine schmale Mulde hinunter. Steinchen stolperte, sie versuchten, ihn festzuhalten, doch sein Gewicht zog Iris, Mona und Bastian zu Boden. 

Ein Live-Rollenspiel, bei dem sie leben wie im Mittelalter – ohne Strom, ohne Handy –, normalerweise wäre das nichts für Bastian. Dass er dennoch mitmacht bei dieser Reise in die Vergangenheit, liegt einzig und allein an Sandra. Aber das abgelegene Waldstück, in dem das Abenteuer stattfindet, soll verflucht sein. Bald wird aus dem harmlosen Rollenspiel ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.

Meinung: Es ist ein spannender Thriller mit Gruselfaktor zum Thema Manipulation, beim dem die Autorin im ständigen Wechsel zwischen Realität und Schein ein Verwirrspiel aufbaut, das einem auch im Alltag noch nachgehen kann.

Klimaladen zu Gast

Durch die Initiative des Landratsamtes, das die Kosten für die Workshops sowie den Auf- und Abbau übernommen hat, konnten zwölf Klassen der GHRS den Klimaladen im Mehrzweckraum der Schule besuchen und Erfahrungen zum individuellen das Klima beeinflussenden Fußabdruck sammeln.
Die auf Tafeln präsentierten Informationen zum Treibhauseffekt, CO2-Fußabdruck oder der Umweltbeeinflussung bei Kleidung unterstützten die Jugendlichen beim Projekt-Einkauf unter den ausgestellten Waren. Im Anschluss wurden die Einkäufe der Kleingruppen ausgewertet und besprochen. So konnte jeder in den 90 Minuten Workshop erfahren, wie das eigene Einkaufsverhalten Einfluss auf die Klimaentwicklung hat.

Studienfahrt nach Berlin

In der vorletzten Oktoberwoche machten sich rund 200 Schülerinnen und Schüler sowie 17 Lehrkräfte der GHRS im Rahmen der Studienfahrt auf den Weg in unsere Hauptstadt. Bei milden Temperaturen erwartete die Zehntklässler ein buntes Programm wie der Besuch des Bundestags, eine Stadtrundfahrt oder die geführte Besichtigung des alten Gefängnisses der DDR-Staatssicherheit. Aber auch die Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz: So kämpften die Klassen zusammen mit ihren Lehrkräften beim Lasertag, ließen sich von Shows im Friedrichpalast beeindrucken, erkundeten die Entwicklungsgeschichte der Spionage oder schwangen sich im Berliner Fernsehturm in luftige Höhen für einen guten Überblick auf die Stadt.