Zum Hauptinhalt springen

Autor: Annette Otto

Klimaladen zu Gast

Durch die Initiative des Landratsamtes, das die Kosten für die Workshops sowie den Auf- und Abbau übernommen hat, konnten zwölf Klassen der GHRS den Klimaladen im Mehrzweckraum der Schule besuchen und Erfahrungen zum individuellen das Klima beeinflussenden Fußabdruck sammeln.
Die auf Tafeln präsentierten Informationen zum Treibhauseffekt, CO2-Fußabdruck oder der Umweltbeeinflussung bei Kleidung unterstützten die Jugendlichen beim Projekt-Einkauf unter den ausgestellten Waren. Im Anschluss wurden die Einkäufe der Kleingruppen ausgewertet und besprochen. So konnte jeder in den 90 Minuten Workshop erfahren, wie das eigene Einkaufsverhalten Einfluss auf die Klimaentwicklung hat.

Studienfahrt nach Berlin

In der vorletzten Oktoberwoche machten sich rund 200 Schülerinnen und Schüler sowie 17 Lehrkräfte der GHRS im Rahmen der Studienfahrt auf den Weg in unsere Hauptstadt. Bei milden Temperaturen erwartete die Zehntklässler ein buntes Programm wie der Besuch des Bundestags, eine Stadtrundfahrt oder die geführte Besichtigung des alten Gefängnisses der DDR-Staatssicherheit. Aber auch die Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz: So kämpften die Klassen zusammen mit ihren Lehrkräften beim Lasertag, ließen sich von Shows im Friedrichpalast beeindrucken, erkundeten die Entwicklungsgeschichte der Spionage oder schwangen sich im Berliner Fernsehturm in luftige Höhen für einen guten Überblick auf die Stadt.

Auszeichnung der Georg-Hipp-Realschule durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

verfasst von: Claudia Mokosch und Franz Binder
Foto ©StMUK / Stefan Obermeier

Nach etwa zweieinhalb Jahren Projektarbeit im Bereich klimafreundliche Gestaltung des neuen Pausenbereichs (Thema Schwammstadt) konnte die Georg-Hipp-Realschule nun den Lohn dafür in Empfang nehmen. Moderiert von der Rock Antenne Moderatorin Yvonne-Christin Holzwart wurden bei einem Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz insgesamt elf Schulen vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit dem Zertifikat „Klimaschule in Gold“ und fünf Schulen mit dem „Sonderpreis des bayerischen Umweltministers 2025“ ausgezeichnet.
Bevor es zu den Verleihungen kam, sprach der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber v.a. über die Bedeutung des Waldes für den Freistaat, die Menschen und die Natur.
Das Schüler-Projekt „Schwammstadt“ der Georg-Hipp-Realschule, das einen der fünf Sonderpreise erhielt, zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass neben der damaligen 8. Klasse auch das Wahlfach Klimaschule, der Arbeitskreis BNE und die SMV mitgewirkt haben.

Jetzt können wir loslegen!

Nach dem erfolgreichen Instrumentenkarussell, in dem alle Schülerinnen und Schüler die Instrumente der Bläserklasse kennenlernen und ausprobieren konnten, wurden die Instrumente für die Klasse 5b am Montag, den 20.10.2025, im Rahmen eines Elternabends verteilt. Jedes Kind wird ab jetzt „sein“ Instrument erlernen und die gesamte Klasse wird als Orchester zusammen musizieren.

Fünftklässler starten mit Rallye ins neue Schuljahr

Gleich fünf Gruppen ergatterten bei der Schulhausrallye der 5. Klassen einen Preis, da der dritte Platz wegen gleicher Punktzahl dreimal vergeben werden konnte. Von den Tutoren und ihren Gruppenleiterinnen organisiert und betreut erkundeten die neuen Fünftklässler der GHRS in Kleingruppen mit Aufgaben versehen das Schulhaus und lernten es dabei besser kennen. Wer dabei am schnellsten war und die meisten Aufgaben lösen konnte, durfte sich zum Schluss über eine Urkunde und Schokolade freuen.

Begrüßung der neuen fünften Klassen

Erster Schultag für 183 neue Schülerinnen und Schüler in sechs fünften Klassen

Mit Musik der Bläserklasse 6b, Trommelrhythmen und einer kleiner Diabolo-Darbietung der Gruppe Bewegungskünste wurden die neuen Schülerinnen und Schüler der Georg-Hipp-Realschule lautstark willkommen geheißen, bevor das Schulleitungsteam alle herzlich begrüßte. Dies bekräftigten die Tutoren und SchauHin-Tutoren der Schule mit ihren Schildern noch einmal, bevor die Schülerinnen und Schüler sich klassenweise vor der Eingangstreppe sammelten und sich zusammen mit ihrer Klassenleitung und den Tutoren auf den Weg ins Schulhaus machten, um ihren ersten Schultag an der Georg-Hipp-Realschule zu beginnen. Dabei stehen das gegenseitige Kennenlernen und einige organisatorische Aufgaben als erstes auf dem Programm.

LeseZeit

Sommerferien 2024/25

Lesen ist wie Urlaub im Alltag und Fernsehen im Kopf – Probiere es aus!

5./6. Klasse – Urlaubsabenteuer der ganz anderen Art

Marianne Kaurin: Irgendwo ist immer Süden (240 Seiten, Taschenbuch 10 €)

„Die Sommerferien hätten eindeutig besser anfangen können. Zum Beispiel hätte statt Mathilde ich diejenige sein können, die Markus auf die Backe küsst. Er hätte nach dem Fest mit mir nach Hause laufen können.“

Die Sommerferien stehen vor der Tür, alle planen ihre Reisen, nur Ina bleibt zuhause, da ihre Mutter die ganzen Sommerferien über einen Kurs besuchen muss und sie außerdem wenig Geld haben. Doch das verrät Ina keinem in der Klasse, da sie erst zum Schuljahresanfang hergezogen ist und immer noch um Anerkennung kämpft. Stattdessen behauptet sie, sie fahre sechs Wochen in den Süden und hat nun ein Problem, denn nun darf sie keiner der anderen draußen sehen, sonst fliegt ihre Lüge auf. Tagelang verbringt sie ihre Zeit mit Reiseprospekten und träumt sich in die tollsten Luxushotels und an die traumhaftesten Strände. Doch wie soll sie den anderen beweisen, dass sie im Süden Urlaub macht? Da kommt ihr durch einen unerwarteten Zufall Vilmer zu Hilfe, ein Schüler, der am letzten Schultag neu in der Klasse vorgestellt wurde und der ebenfalls in ihrer Wohnsiedlung zuhause ist.

Meinung: Das Buch zeigt ein Mädchen in einer ganz verfahrenen Situation, dabei will sie doch nur dazugehören, so wie die anderen sein. Beeindruckt hat mich der Elan und der Ehrgeiz, den sie zusammen mit Vilmer entwickelt. Manchmal sind die Situationen geradezu komisch. Und dann, als Ina fast zu spät erkennt, was sie diesen Sommer Tolles erlebt hat, wird es zum Schluss noch einmal ziemlich dramatisch.

7./8. Klasse – Reise in die Vergangenheit Spaniens

Kirsten Boie: Alhambra (432 Seiten, Taschenbuch 12 €)

„Verwirrt spürte Boston gegen seinen Willen einen Hauch von Hoffnung. Die Fliese würde ihm nichts nützen, das wusste er doch. Er würde nicht nach Hause zurückkehren können, wenn es sein Zuhause gar nicht gab. Aber Tariq und Salomon wollten ihm helfen, obwohl auch für sie jetzt nichts gefährlicher war, als bei ihm zu bleiben. Sie waren bereit, ihre eigene Flucht aufzuschieben, um für ihn eine Fliese zu stehlen. Seine Leute. Er war nicht mehr allein.“

Hier geht die Reise in die Vergangenheit. Durch zunächst rätselhafte Umstände wird der Junge Boston bei einer Schul-Sprachreise nach Granada ins Jahr 1492 versetzt, was ihm aber erst nach und nach bewusstwird. Bei seiner schwierigen Suche nach einem Weg zurück findet er Freunde, entdeckt erste Gefühle der Liebe, gerät in lebensgefährliche Abenteuer und muss feststellen, dass sein eigenes Schicksal und die Rückkehr in seine Zeit von der Geschichte Granadas und auch der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus abhängen.

Meinung: Gefangen in den Abenteuern von Boston erfährt man nebenbei sehr viel über die Geschichte Andalusiens, die Inquisition und das Leben im mittelalterlichen Granada. Durch mehrere Höhepunkte hält Kirsten Boie die Spannung bis kurz vor dem Schluss aufrecht. Die handelnden Figuren werden so gut charakterisiert, dass man selbst bei den „Bösewichten“ die Hintergründe ihres Handelns versteht. Und vielleicht bekommt ihr – genau wie ich – nach diesem Buch Lust, euch die Alhambra auch einmal in echt anzuschauen, und reist in den nächsten Ferien nach Andalusien. Die Sprünge in der Zeit und an verschiedene Handlungsorte sind sehr deutlich dargestellt, so dass nichts den Leser verwirrt.

9./10. Klasse – Abenteuerurlaub in fantastischen Welten

Ursula Poznanski: Cryptos (448 Seiten, Taschenbuch 12,95 €)

„Heute lasse ich in Kerrybrook die Sonne scheinen. Das ist angemessen nach drei Tagen mit wolkenverhangenem Himmel und Nieselregen. (…) Kerrybrook ist die kleinste meiner Welten und die, die am wenigsten Arbeit, dafür aber den meisten Spaß macht. Ich habe sie nach dem Vorbild irischer Dörfer modelliert.“

Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasieländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Doch dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln, doch sie gerät selbst in Schwierigkeiten und kommt nur langsam dahinter, was passiert ist. Aber eine Lösung des Problems ist noch schwieriger zu finden und sie muss raffinert vorgehen, um nicht selbst zum Opfer zu werden.

Meinung: Die Autorin siedelt ihren spannenden und mitreißenden Thriller in einer Wirklichkeit an, in der das Klimasystem bereits gekippt ist und für die meisten Menschen in Freizeit und Job nur die Flucht ins Virtuelle bleibt. Der Mix aus Abenteuer, Fantasy und Spannung zieht einen mit beim Lesen und ich bewundere die Autorin für die vielen Ideen für neue Welten – gute wie schlechte -, die sie im Buch verarbeitet hat. Statt ins Ausland reist man mit diesem Buch in fantastische Sphären.

Abschlussfeier an der GHRS

Mit dem Eingangslied „O happy Day“ beim ökumenischen Gottesdienst vor der Entlassfeier der 10. Klassen an der Georg-Hipp-Realschule war das Motto des Vormittags gut getroffen. Denn ein lang ersehnter Tag der Freude war es für viele der Absolventinnen und Absolventen. Zum letzten Mal betraten sie das Schulgelände als Schülerinnen und Schüler der GHRS. Während so mancher am Ende ganz cool und gelassen auf die Bühne schritt, um sein Abschlusszeugnis aus den Händen von Realschuldirektor Dr. Frank Rehli entgegen zu nehmen, waren andere nervös oder emotional berührt bei diesem für sie wichtigen Ereignis. Mit „Ich wünsch dir“ von Sarah Connor gab die Lehrerband allen Absolventinnen und Absolventen noch viele gute Gedanken und Wünsche mit auf den Weg, bevor als Erstes die Besten aller sechs Abschlussklassen auf die Bühne kommen durften. 19 Schülerinnen und Schüler haben es geschafft, eine Eins vor dem Komma stehen zu haben, fünf davon sogar unter 1,5. Und zu ihrer besonderen Leistung durften Dr. Frank Rehli und Konrektorin Helga Hainzinger Vanessa Epp gratulieren, die ihren Abschluss mit dem Traumschnitt 1,0 geschafft hatte. Dann war es endlich soweit und alle konnten im Klassenverband ihre Zeugnisse in Empfang nehmen, bevor alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen offiziell entlassen wurden.