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Autor: Annette Otto

Probentag von Jugendstadtkapelle und Bläserklasse

Trotz der großen Hitze fanden sich am Samstag, den 27.06.2026, zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 6b und zukünftige und aktuelle Mitglieder der Jugendstadtkapelle zu einem Probentag ein. Geprobt wurde ein abwechslungsreiches Programm für zwei gemeinsame Auftritte. Wer die Ergbnisse dieses Tages hören möchte, hat dazu die Gelegenheit am Samstag, den 25.07.2026, um 10:30 Uhr vor dem Haus der Begegnung oder am Sonntag, den 06.09.2026, um 15:30 Uhr im Festzelt Widmann auf dem Volksfest Pfaffenhofen.

Autorin: Sabine Stapel

Mit 6.000 Kindern in der Olympiahalle

Wie die 6. Klassen der Georg-Hipp-Realschule beim 6kunited-Projekt München zum Beben brachten.
Mit 6.000 Kindern gemeinsam auf der Bühne stehen und ein Konzert in der Olympiahalle bestreiten – das konnten letzte Woche die knapp 200 Schüler der sechsten Jahrgangsstufen der Georg-Hipp Realschule.
Nach Monaten des Probens, Schwitzens und heimlichen Mitsummens im Schulbus machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg. Ziel: Die Olympiahalle, die schon Rolling Stones, Helene Fischer und Eiskunstlauf-Europameisterschaften gesehen hat – und nun also auch einen ganzen Schwung Pfaffenhofener Schüler. Im Rahmen des Projekts 6K UNITED! standen sie gemeinsam mit rund 6.000 Kindern aus ganz Deutschland auf der Bühne und verwandelten die Arena in einen Jugendchor von gigantischen Ausmaßen. Wer einmal 6.000 Stimmen gleichzeitig einatmen gehört hat, weiß: Das ist ein Sound, der einem die Schuhe auszieht.
Begleitet von einer 16-köpfigen Live-Band, die ordentlich Druck machte, und einer Bühnenshow mit Lichtern, Effekten und allem, was das Konzertherz begehrt, lieferten die Kinder ein Programm zwischen Pop, Klassik und Folklore ab, das so abwechslungsreich war wie das Pausenbrot in einer 6. Klasse.
Hinter diesem Auftritt steckte allerdings deutlich mehr als ein paar Chorproben an einem Nachmittag. Die Musiklehrkräfte der 6. Jahrgangsstufen hatten ihre Schützlinge mit Engagement, Herzblut und einem erstaunlichen Vorrat an Geduld auf den großen Tag vorbereitet. Mit speziell entwickelten Materialien – Noten, Übe-Videos und Choreografien – wurde das gemeinsame Singen Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil des Schulalltags. Die monatelange Vorbereitung im Musikunterricht hat sich jedenfalls gelohnt – oder, wie es ein Schüler hinterher zusammenfasste: „Das war jetzt das Beste, was ich je erlebt habe.“

Autor: Michael Herrmann

Einen ereignisreichen Tag in München…

… erlebten die Bläserklassen am Freitag, den 15.05.2026. Beide Klassen nahmen am Bayerischen Bläserklassenwettbewerb in der Alten Kongresshalle in München teil. Um 9:30 Uhr hatte die Klasse 5b ihren großen Auftritt auf der Wettbewerbsbühne, bei welchem sie zeigte, was sie im letzten halben Jahr gelernt hatte. Direkt im Anschluss wartete schon das Fernsehteam von München TV auf die Gruppe der Georg-Hipp-Realschule, da auch in diesem Jahr ein Beitrag für die Sendung „Culture Talk“ über die Teilnahme am Wettbewerb gedreht wurde. Nachdem Frau Stapel und einige Schülerinnen und Schüler interviewt worden waren, machten wir einen Spaziergang zur nahegelegenen Bavaria. Pünktlich um 12:55 Uhr startete der Wettbewerbsvortrag der Klasse 6b, die ebenfalls überzeugend auftrat. Die Zeit bis zur Siegerehrung konnten sich die Kinder im Verkehrsmuseum vertreiben. Bei der Siegerehrung wurde es noch einmal spannend: Die Klasse 5b wurde mit einem 4. Platz von acht teilnehmenden Klassen ausgezeichnet, die Klasse 6b erreichte leider keine Platzierung unter den ersten fünf von zwölf angetretenen Klassen (weitere Plätze wurde nicht bekannt gegeben). Dennoch hatten alle einen schönen und aufregenden Tag, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Hier können Sie den Sendungsbeitrag dazu sehen.
https://www.muenchen.tv/mediathek/video/top-georg-hipp-realschule-pfaffenhofen-spielt-bei-bayer-blaeserklassenwettbewerb-auf

Autorin: Sabine Stapel

Ein starkes Zeichen gegen das Vergessen

Georg-Hipp-Realschule setzt am Anne-Frank-Tag Impulse für Demokratie und Menschenrechte.

Am 12. Juni wäre Anne Frank 97 Jahre alt geworden. Ihr Geburtstag ist zugleich der Fixpunkt für den bundesweiten Anne-Frank-Tag, an dem sich Schulen aus allen 16 Bundesländern beteiligten. Auch die Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen setzte an diesem Aktionstag ein eindrucksvolles Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus.
Organisiert wurde das vielseitige Programm an der Realschule vom Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“, der das Thema durch aktive Erinnerungsarbeit direkt in den Alltag der Jugendlichen holte.

Im Zentrum des Aktionstags stand eine groß angelegte Anne-Frank-Plakatausstellung im Mehrzweckraum der Schule. Die Schautafeln boten den Klassen einen emotionalen und historisch fundierten Zugang zur Lebensgeschichte des jüdischen Mädchens, das durch sein weltberühmtes Tagebuch zur Symbolfigur gegen die Gräueltaten der Nationalsozialisten wurde.
Die Schülerinnen und Schüler begaben sich auf eine spürbare Zeitreise in die Epoche Anne Franks. Sie machten sich unter anderem mit den Auszügen ihres Tagebuchs vertraut und reflektierten die damaligen Geschehnisse.
Als zentrales Lernmaterial diente dabei die offizielle Anne-Frank-Zeitung, die vom Veranstalter des bundesweiten Aktionstags zur Verfügung gestellt worden war. Im Unterricht lasen und diskutierten die Klassen die Texte, um anschließend kreativ zu werden: In Kleingruppen erarbeiteten die Jugendlichen eigene Plakate, auf denen sie ihre Gedanken, Fragen und Botschaften festhielten.
Dass Erinnerungsarbeit kein reiner Blick in die Vergangenheit ist, bewies die thematische Brücke zur Gegenwart. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Folgen von Krieg für Kinder und Jugendliche.
Durch den direkten Bezug zu aktuellen Krisenherden lernten die Schülerinnen und Schüler auf eindringliche Weise, welche fundamentale Bedeutung Demokratie und Menschenrechte für ein friedliches Zusammenleben haben. Sie erkannten, dass diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern täglich neu verteidigt werden müssen.
Der Anne-Frank-Tag 2026 an der Georg-Hipp-Realschule hat gezeigt, dass die Jugend von heute bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Durch die gelungene Mischung aus historischer Aufarbeitung und dem Bezug zur Gegenwart wurde der Aktionstag zu einem lebendigen Appell: Gegen das Vergessen – und für eine tolerante, demokratische Gesellschaft.

Autorin: Julia Möller

LeseZeit

„Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns“ (Franz Kafka)

5./6. Klasse: Maja Lunde. Über die Grenze (192 Seiten, 10 €)

„Dypvik kam heraus und öffnete seinem Jungen die Autotür. Er hatte seine dunkelblaue Uniform an. Er half Johann in den Wagen und tätschelte ihm den Kopf. Dann wandte er sich uns zu. Er warf Papa einen schrecklichen Blick zu, der schlimmer war als Ottos Schlangenblick. Papa starrte zurück. Während sie sich ohne Worte ansahen, schien etwas zwischen diesen beiden erwachsenen Männern zu passieren – etwas das mein Herz erstarren ließ. (…) Sie hießen Sarah und Daniel. Sie war sieben Jahren alt, er zehn, genau wie ich. Und sie waren zwei völlig normale Kinder. Ihr Vater war Lehrer, die Mutter war schon vor langer Zeit gestorben. “

Die Geschichte spielt 1942 in Norwegen, während das Land unter deutscher Besatzung steht. Zwei jüdische Kinder werden versteckt, bis sie zur Grenze gelangen können, um nach Schweden zu fliehen, wo ihr Vater auf sie wartet. Als die Helfer jedoch auffliegen und verhaftet werden, springen deren zwei norwegische Kinder ein: Die zehnjährige Gerda und ihr zwölfjähriger Bruder Otto.

Der Roman greift die Holocaust-Thematik aus der Perspektive eines Kindes authentisch und bewegend auf. Gerda lernt man schnell als Protagonistin zu schätzen, weil sie sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinandersetzt und der Leser durch die kindliche Perspektive die Zustände des Nationalsozialismus und die Schrecken des Krieges kennenlernt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Die düsteren Inhalte, welche die Wut und die Angst der Kinder widerspiegeln, werden für einen Roman, der für Kinder ab neun Jahren geeignet ist, sensibel und verständlich aufgegriffen und man bekommt einen guten Einblick in die historischen Ereignisse des Nationalsozialismus.

7./8. Klasse: Ilona Einwohlt. Uncovered. Dein Selfie zeigt alles. (219 Seiten, 10 €)

„>>Langsam wird’s langweilig<<, meinte Leon in der Woche vor den Herbstferien. Gähnend scrollte er durch seine Fotos. >>Ich habe sämtliche Körperteile von mir abfotografiert und verschickt, so what? Wer hat denn nun gewonnen? <<“

Ein sexy Foto von der Neuen in der Klasse abstauben: für Mädchenschwarm Milan die ultimative Challenge. Ein Flirt mit der selbstbewussten Ella soll ihm bei seinen Kumpels den Bad-Boy-Titel sichern. Aber Ella, die ihn beim Judo locker auf die Matte wirft, ist so ganz anders als die Mädchen, die Milan bisher um den Finger gewickelt hat. Als es zwischen den beiden funkt, schickt Ella ihm das Selfie, auf das er gewartet hat. Aber längst hat sich Milan in Ella verknallt, so richtig. Die bescheuerte Wette ist für ihn Geschichte. 

Das Buch greift die Internet-Problematik auf, dass alles, was man dort postet, wie ein weltweit sichtbares Plakat ist und man sich nicht auf die Vertraulichkeit im Netz verlassen darf. Aber das Buch zeigt nicht nur das Problem, sondern enthält auch Handlungsstrategien, die das Opfer und ihr Umfeld erfolgreich anwenden, um mit den negativen Kommentaren, den Anfeindungen und der öffentlichen Sensations-Aufmerksamkeit umzugehen. Die Geschichte macht deutlich, dass man im Internet nicht rechtsfrei agieren kann. Einige Passagen sind im Chat-Stil geschrieben und machen so das Ganze noch authentischer.

9./10. Klasse: Maren Gottschalk. Schluss. Jetzt werde ich etwas tun. Die Lebensgeschichte der Sophie Scholl. (248 Seiten, 9,95 €)

„Am 25. Januar steigt Sophie in einen Zug nach Augsburg. In ihrem Koffer liegen 250 fertige Briefe mit Augsburger Adressen und außerdem 2000 Flugblätter (…) Dann fährt sie nach Ulm (…) sie übergibt Hirzel die Flugblätter, geht zum Bahnhof zurück und fährt wieder nach München. Es ist die erste sehr riskante Aktion von Sophie Scholl.“

Die taube Emilia hat eine Liste mit besonderen Träumen: Sie möchte Klavierspielen lernen, ein Konzert besuchen, auf einer Party tanzen oder einfach nur wissen, wie der Regen klingt. Im Wohnheim in Wien, in das Emilia zu Beginn der Sommerferien vor ihrem Studium gezogen ist, will sie austesten, wie sie mit ihrer Behinderung in der normalen Welt alleine zurechtkommt und dabei die Liste ihrer Träume abarbeiten. Außerdem muss sie sich darüber klar werden, ob sie sich einer Operation unterziehen soll, bei der sie vielleicht ihr Gehör zurück bekommt. Nick wohnt auch im gleichen Wohnheim und durch Zufall begegnen sie sich und freunden sich an. Während er Emilia beim Erfüllen ihrer To-Do-Liste hilft, hütet er selbst ein großes Geheimnis, mit dem er sich in diesem Sommer selbst auseinandersetzen muss.

Das Buch ist eine Biografie, die einen umfassenden und spannenden Einblick in das Leben von Sophie Scholl gibt, aber auch viel über die verschiedenen Gedanken und Haltungen im Nationalsozialismus aufklärt. Als Widerstandskämpferin und Mitglied der »Weißen Rose« wurde Sophie Scholl (1921-1943) zum Mythos. Ihr Mut und ihre Unerschrockenheit sind umso erstaunlicher, als sie noch wenige Jahre vorher eine begeisterte HJ-Führerin war. Neue Quellen zeigen, dass das Mädchen Sophie Scholl eine viel kompliziertere und spannendere Persönlichkeit war, als bisher bekannt ist. Am Anfang muss man sich vielleicht an den etwas berichthaften, an einem Nachrichtensprecher erinnernden Schreibstil gewöhnen.

Sommersportcamp in Inzell

Über 160 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen machten sich in diesem Jahr gemeinsam auf den Weg zur Sommersportwoche nach Inzell – und die Woche hatte wirklich alles zu bieten, was man sich wünschen kann: Spiel, Spaß, Sport und jede Menge Bewegung.
Besonders erfreulich: Der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns. Nach einer zuvor sehr kalten Woche zeigte sich das Wetter größtenteils von seiner guten Seite, sodass alle geplanten Outdoor-Aktivitäten stattfinden konnten.
Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler überwiegend in urigen Holzhütten mit jeweils zwölf Kindern – echtes Ferienlager-Feeling inklusive. Ein besonderes Highlight war die tägliche Hüttenkontrolle am Abend. Allerdings reichte ein ordentliches Zimmer allein nicht aus: Jede Hütte musste zusätzlich eine kleine Darbietung präsentieren. Dabei entstanden unglaublich kreative Shows, lustige Tänze und beeindruckende Gesangseinlagen, die jeden Abend für viele Lacher und gute Stimmung sorgten.
Sportlich war ebenfalls einiges geboten. Besonders beliebt waren Soccergolf, Bogenschießen und Biathlon. Auch beim Klettern wuchsen viele Schülerinnen und Schüler über sich hinaus. Einige überwanden ihre eigenen Ängste und Grenzen und verließen die Kletterhalle anschließend mit stolz geschwellter Brust.
Am Mittwochabend standen dann die „Spiele ohne Grenzen“ auf dem Programm. Hier ging es weniger um sportliche Höchstleistungen als vielmehr um Teamgeist, Kooperation und natürlich jede Menge Gaudi. Bei Quatschspielen wie Trockenski oder Kuhmelken wurde schließlich der Lagersieger ermittelt – und die Klasse 7a durfte sich am Ende über den Sieg freuen.
Auch zwischen den festen Programmpunkten wurde es nie langweilig. Das weitläufige Gelände bot zahlreiche Möglichkeiten, neue Sportarten auszuprobieren und gemeinsame Erlebnisse zu sammeln. So wurde beispielsweise PitPat getestet – eine Mischung aus Minigolf und Billard. Außerdem standen Tennis, Beachvolleyball sowie die Klassiker Basketball und Fußball hoch im Kurs. Garantiert konnte jedes Kind etwas finden, das ihm Spaß machte.
Nach dieser intensiven, erlebnisreichen und sicherlich auch etwas schlafarmen Woche kommen die Pfingstferien nun genau zur richtigen Zeit – damit sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte den verpassten Schlaf nachholen können.

Autorin: Nadine Siemsen

Eintauchen in die Tiefen der Ozeane mit Stiften, Pinsel und Farben

Viele Kunstklassen der GHRS beteiligten sich auch diesmal wieder am internationalen Jugendwettbewerb JUGEND CREATIV. Unter dem Motto „Meer entdecken“ konnten sie eigene kreative Ideen in Form von Bildern und Kurzfilmen entwickeln oder klassenweise passende Themen umsetzen und sich auf diese Weise künstlerisch mit dem Thema „Ozeane und Meere“ auseinandersetzen.
Jurys auf Orts-, Landes- und Bundesebene bewerten nach Abgabeschluss die eingereichten Arbeiten und die jeweils ersten drei Plätze jeder beteiligten Klasse wurden bei der Siegerehrung an der GHRS mit Preisen der VR Banken belohnt. Die Bilder der Erstplatzierten unserer Schule nehmen auf der nächsten Ebene weiter am Wettbewerb teil.
Die Bundessiegerinnen und -sieger dürfen dann im August 2026 an der traditionellen Bundespreisträgerakademie JUGEND CREATIV teilnehmen. Dort können sie ihr Talent mit fachkundiger Unterstützung weiterentwickeln oder neue Seiten an ihnen entdecken. In der Kategorie Bildgestaltung haben die Erstplatzierten darüber hinaus die Chance auf eine internationale Auszeichnung.

Autorin: Irina Geyer