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Autor: Annette Otto

Wichtige Informationen zum neuen Schuljahr 2026/27 für Schüler, Eltern und neue Lehrkräfte der GHRS

Informationen für Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern

Das neue Schuljahr 2026/27 beginnt für alle Schülerinnen und Schüler der 6. bis 10. Jahrgangsstufen am Dienstag, 15.09.2026, um 7:30 Uhr im Raum der Klassenstunde.

Die Klassenzuteilung erhalten Sie am Ende der letzten Ferienwoche über den Schulmanager oder per Mail, die zugehörigen Raumnummern hängen am ersten Schultag in der Aula aus.

Zugänge zum Schulmanager für die Eltern und Erziehungsberechtigten neuer Schülerinnen und Schüler werden in der ersten Schulwoche verschickt, die Kinder erhalten ihre Zugänge in der ersten Schulwoche im Unterricht.

Die neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen treffen sich um 8:30 Uhr im Pausenhof (Zugang über den Haupteingang durch die Aula). Bei schlechtem Wetter ist der Treffpunkt die Sporthalle (Zugang über Parkplatz oder Eingang neben der Kreisbücherei). Nähere Informationen dazu bekommen alle neuen Fünftklässler in einem Brief Ende der Ferien mitgeteilt.

Die Materiallisten werden von den Lehrkräften am ersten Schultag ausgegeben.

Das Sekretariat ist in der ersten Ferienwoche bis zum Mittwoch, 05.08.2026, von 8-13 Uhr und am Ende der Ferien ab Mittwoch, 02.09.2026, werktags von 10-12 Uhr erreichbar.

Die Nachprüfungen und Aufnahmeprüfungen finden am Donnerstag, 10.09.2026, und Freitag, 11.09.2026, in der letzten Ferienwoche statt.

Informationen für neue Lehrkräfte und Einsatzreferendare der Schule

Am Freitag, 11.09.2026, treffen sich alle neuen Lehrkräfte (ausgenommen Studienreferendare im ersten Ausbildungsjahr) um 11 Uhr für eine Einführungsveranstaltung im Lehrerzimmer.

Die Anfangskonferenz für alle Lehrkräfte findet am 14.09.2026 von 9:30 – 15:00 Uhr statt.

Falls Sie eine Wohnung suchen, können Sie gerne mit Herrn Norbert Scheer (norbert.scheer@pfaffenhofen.de) Kontakt aufnehmen.

Nico Santos live an der GHRS

Schulhof-Gig von Antenne Bayern

Es hat drei Versuche, viel Motivation sowie Werbung und vor allem viele Unterstützer gebraucht, aber in der letzten Schulwoche konnten wir den Schulhof-Gig von Antenne Bayern zu uns nach Pfaffenhofen an die Georg-Hipp-Realschule holen. Ca. 100 Schüler waren am Montag, 27.07.26 bereits ab 6:15 Uhr in der Aula versammelt, als zwei Mitarbeiter von Antenne Bayern den Sieg verkündeten und den Jubelschrei danach für die Radiosendung aufzeichneten. Jedoch mussten sich alle noch bis Donnerstag um 7:15 Uhr gedulden, bis bekannt gegeben wurde, dass der Star des Pausenhofs an der GHRS Nico Santos sein würde. Schnell wurden noch Plakate angefertigt, bevor alle dann um halb zehn den Pausenhof stürmten und dort zunächst von AZUBI Bastian von Antenne Bayern begrüßt wurden. 40 Minuten lang – zur Begeisterung aller hielt sich Nico Santos nicht genau an die geplante halbe Stunde – heizte der sympathische Künstler bei 36°C den Schülerinnen und Schülern noch zusätzlich ein, als er sie zum Mittanzen und Mitsingen animierte. Man merkte ihm an, dass auch er Spaß an dem Gig hatte, als er auf Plakate und Schülerzuruf einging, sich begleitet von Sicherheitsleuten auch unter die Schüler mischte und dabei Handyhüllen, T-Shirts und Schuhe signierte. Der Höhepunkt war erreicht, als Nico Santos sogar seine Schuhe auszog, um noch zwei Schülern seine Socken zu schenken, worum diese auf einem Plakat gebeten hatten, sodass er dann später barfuß auf der Bühne stand. Ein paar Schulsanitäter und die Schul-Reporter Dean, Florian und Marie konnten sogar später noch mit dem Künstler kurz sprechen und Bilder mit ihm machen. So startete die GHRS am nächsten Tag mit den Erinnerungen an dieses Mega-Event in die Sommerferien.

LeseZeit

Sommerferien 2026

Lesen ist wie Urlaub im Alltag – Probiere es aus!

5./6. Klasse – Freundschaft und Mut

Sasa Stanisic: Wolf (183 Seiten, Taschenbuch 8 €)

„Ich seufze und klappe die Broschüre auf. Der Waldbroschürenwald sieht aus, als hätte jemand gerade durchgesaugt, und die Waldbroschürenlichtung, als hätte jemand das Gras gekämmt. Ich wette, die Hütten auf der Lichtung wurden extra sauber geschrubbt für die Fotos. Wüsste man nicht, was für heimtückische Zeitgenossen Wälder sind, könnte man sie wegen solcher Broschüren für komplett harmlos halten.“

Kemi wird von seiner alleinerziehenden Mutter für die erste Ferienwoche ungefragt in einem Ferienlager im Wald angemeldet, da keiner Zeit hat, sich um ihn zu kümmern und er nicht allein zuhause sein soll. Kemi, der ein Außenseiter in seiner Klasse ist, wird zusammen mit Jörg, ebenfalls Außenseiter und von anderen ständig gemobbt, in ein Zimmer gesteckt im Lager. Nach anfänglicher Distanz entwickelt sich nach und nach eine Freundschaft zwischen den beiden, was schließlich dazu führt, dass Kemi über seinen eigenen Schatten springt und Jörg gegen die anderen hilft.

Meinung: Die pointierte und humorvolle Sprache und die Ich-Perspektive der Geschichte erleichtern dem Leser den schnellen Einstieg in die Handlung und man fühlt sich teils al Mitglied des Ferienlagers. Interessant sind auch die Situationsanalysen aus Kemis Sicht, der durch das Beobachten lernt, Situationen und auch das Verhalten der anderen zu verstehen, was er dann geschickt zu seinem und Jörgs Nutzen einsetzt.

7./8. Klasse – Einblicke in ein Teenagerleben

Kurt Prödel: Klapper (252 Seiten, Taschenbuch 13,99 €)

„Gunkel teilte die Gruppen ein: vier Leute pro Team. Und natürlich musste Klapper mit Sebi, dem Fußballer mit Astralkörper, und Philipp, dem verhaltensauffälligen Justin-Bieber-Frisur-Träger, in eine Gruppe. Zwei Typen, die ihre Pubertären Testosteronschübe kaum im Griff hatten. Aggressiv und ständig kurz vor der Explosion. (…) Aber heute war Bär dabei.“

Klapper, der die meiste Zeit eher vor seinem Computer verbringt als mit Menschen, bekommt im neuen Schuljahr eine neue Banknachbarin – Bär. Mit seinen Eltern wohnt Thomas (Klapper) in einem Neubaugebiet am Rande einer Kleinstadt im Westen Deutschlands. Vivi-Marie (Bär) hingegen lebt in einer wohlhabenderen Gegend. In ihrem Zimmer unter dem Dach widmet sie sich genauso leidenschaftlich wie Thomas dem Gaming. Sie ist groß und kräftig. Im Vergleich zu Klapper ist sie kommunikationsfreudiger und integriert sich rasch in die Klassengemeinschaft. Sie bemüht sich, ihn aus seiner Zurückgezogenheit herauszuholen und behandelt ihn nicht als Außenseiter. Das Buch enthält immer wieder Zeitsprünge zu Klappers 14 Jahre älteren Ich und überrascht am Schluss mit einem unerwarteten Wendepunkt.

Meinung: Erst im Verlauf der Handlung und durch die Rückblicke erschließt sich den Lesenden allmählich das tragische Geheimnis von Klappers Kindheit, das sein Leben und seine Beziehungen maßgeblich beeinflusst hat. „Klapper” ist somit eine Erzählung über Jugend, Einsamkeit, erste Liebe und die tiefgreifenden Auswirkungen der Vergangenheit. Interessant ist auch, wie die Sprache Klappers unterschiedliche Lebenswelten – Gaming-Welt und Beziehungsebene – unterstreicht und mitgestaltet.

9./10. Klasse – Mitten aus dem Leben

Ewald Arenz: Der große Sommer (317 Seiten, Taschenbuch 14 €)

„Wahrscheinlich wäre es klug gewesen, schon in den letzten Tagen vor den Sommerferien mit dem Lernen anzufangen. Dann würde ich vielleicht in den sechs Wochen nicht so viel tun müssen und eine echte Chance haben, die Nachprüfungen zu schaffen. Aber ich konnte nicht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als wären diese letzten Schultage auf einmal die eigentlichen Ferien geworden.“

Frieder muss am Ende der Sommerferien in den 1980er Jahren die Nachprüfungen in Mathe und Latein bestehen, um in die 10. Klasse zu kommen. Schafft er es nicht, kann er die Neunte nicht noch einmal wiederholen und geht ohne Abschluss von der Schule. Deshalb darf er nicht mit in den Familienurlaub, sondern soll stattdessen sechs Wochen bei seinen Großeltern wohnen, um beim strengen Großvater zu lernen. Doch neben Disziplin und Durchhaltevermögen begegnet Frieder in dieser Zeit auch Liebe, Tod, Freundschaft und Angst, aber er lernt auch Respekt und Vertrauen kennen.

Meinung: Aus Frieders Perspektive erfährt der Leser in einer sehr detailreichen und anschaulichen Sprache die Geschehnisse und Gefühle des Protagonisten in diesem speziellen Sommer, der für ihn den Beginn des Übergangs zur Welt der Erwachsenen signalisiert. Der Roman erzählt seine Handlung nicht „laut“, sondern eher leise und sehr lebensnahe und versetzt einen zurück in die Zeit der 80er Jahre.

Fußballturnier der 9. Klassen

Mit Power, aber auch Taktik und Spielraffinesse spielten sich beim Fußballturnier der GHRS in der letzten Schulwoche bei den Jungs die Klasse 9b auf den 2. Platz und die 9a auf den 1. Platz. Bei den Mädchen zeigte sich von Anfang an die Spielgemeinschaft aus 9efg als sehr starke Gegner und konnte sich zum Schluss auch den 1. Platz sichern, wobei die Mädchen der 9c sich nahe ran kämpften, letztendlich aber mit dem 2. Platz vorliebnehmen mussten.

Die Schulbesten der GHRS

Heuer waren es acht 10. Klassen, die ihre Abschlussprüfung an der Georg-Hipp-Realschule absolvierten. 32 Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2026 haben dabei eine Eins vor dem Komma geschafft. Acht der Besten haben sogar einen Schnitt besser als 1,5 erreicht, weshalb sie von der Schulleitung ein Geldgeschenk überreicht bekamen. Wir gratulieren allen Abschlussschülerinnen und -schülern zu ihrer Mittleren Reife.

Bunte Vielfalt der Darbietungen am Bunten Abend der Georg-Hipp-Realschule

Mit ihrem ersten Stück „3 Promenaden“ von Brian Connery begrüßte die Bläserklasse 5b das Publikum in der als Dschungel umdekorierten Sporthalle und zeigte dabei ihr Können auf den Instrumenten, die beim Intro wechselnd zum Einsatz kamen. Die 6b setzte mit „You’ll be in my heart“ gleich nach und im dritten Stück präsentierten beide Klassen im gekonnten sowie dynamischen Zusammenspiel ihre Orchesterreife. Mit dem Refrain „Ich glaub, ich brauch ne Taucherbrille, denn die Welt geht langsam unter“ führte Lisa Buchner mit Wortspielen und bildhafter Sprache ausdrucksstark und mit einer tollen Bühnenpräsenz allen in ihrem Poetry Slam vor Augen, mit welchen Umweltproblemen wir eigentlich zu kämpfen haben, die aber von vielen ignoriert werden. Die Bewegungskünstler hätten die beiden Moderatoren, Marie und Maximilian, die galant und kurzweilig durch das Programm des Abends führten, eigentlich gar nicht als Bewegungskünstler ankündigen müssen, denn zur Musikbegleitung flitzten gleich eine Einradfahrerin und ein Hochradfahrer mit Fahnen winkend von hinten durch den Zuschauerraum, wobei Letzterer dann auch noch das sich drehende Diabolo während der Fahrt mit einem Mitspieler auf der Bühne hin und her warf. Wenn das nicht Kunst in der Bewegung ist, was dann. Dass sie zusätzlich zum Geschick mit dem Diabolo auch noch schauspielerisches Talent besitzen, bewiesen später drei weitere Schüler der Gruppe, die zum Lied „Tequila“ zunächst mit Sombrero auf die Bühne kamen bevor sie das Diabolo durch die Luft und auf ihren Stöcken tanzen ließen. Genauso ausdrucksstark und voller Dynamik bewegte sich die Gruppe von Frau Baier bei ihrer Tanzeinlage und kurz vor Schluss animierte die Tanzgruppe in einem zweiten Beitrag sogar noch das Publikum zum Mitmachen, um sich nach der langen Sitzerei zu lockern. Überhaupt waren die Zuschauer öfter gefordert mitzumachen, denn auch der Chor unter der Leitung von Herrn Herrmann, der zwei Lieder aus dem Programm „Sing for Joy“ mit Manu Michael zum Programm beitrug, bat um die Unterstützung des Publikums bei „Fading away“. An die Unterstützung ganz anderer Art erinnerten die Lehrerband nach ihrem Stück „Chöre“ von Mark Forster und später auch noch der Rektor der Schule, Dr. Frank Rehli, da sich die Schule gerade zum dritten Mal um den Antenne Bayern Pausenhof-Gig bemüht, für den man noch bis Sonntagabend voten kann. Musikalische Highlights kann die Schule selber aber auch bieten, zeigte der Abend. Virtuos und beeindruckend expressiv erzeugte Julia Skasa Gänsehautgefühl mit ihrem Klavierstück, während das Orchester beispielweise mit „Beauty and the Beast“ Kindheitserinnerungen heraufbeschwor. Stimmgewaltig, aber auch sicher an den E-Gitarren sowie an Schlagzeug und Keybord heizte die Schulband mit „Life is a Highway“ oder „It‘s my life“ die Stimmung zum Ende der Veranstaltung noch einmal an, um dann zusammen mit allen anderen musikalischen Ensembles des Abends beim Schlusslied „Hymn“ von Barkley James Harvest auf der Bühne zu stehen. Der Elternbeirat sorgte im Hintergrund für das leibliche Wohl und unterstütze damit das Lehrer- und Schülerteam, das diesen Bunten Abend unter der Leitung von Ines Scharm erst möglich gemacht hat.

„Ehrenamt macht Schule“

60 engagierte Jugendliche werden beim Abschluss des Projekts „Ehrenamt macht Schule“ im Landratsamt ausgezeichnet – darunter auch 17 Realschüler der GHRS.
Wie wichtig Ehrenamt ist und in welchen Bereichen man sich hier im Landkreis engagieren kann, haben die achten Klassen der Georg-Hipp-Realschule am Aktionstag am Anfang dieses Schuljahres in einem Vortrag von Frau Schlosser und bei zwei selbst gewählten Schnupperstunden in verschiedenen Einrichtungen erfahren. Dabei wurde ihnen auch das Projekt „Ehrenamt macht Schule“ vorgestellt, zu dem sich jeder, der sich ein Schuljahr lang ehrenamtlich in seinem Umfeld betätigen wollte, anmelden konnte. Die öffentliche Auszeichnung mit einer Urkunde im Hauptsaal des Landratsamtes und die lobenden Worte vom Landrat Albert Gürtner waren nun für die insgesamt sechzig Schülerinnen und Schüler der Abschluss eines gemeinnützigen Engagements mit insgesamt 3600 geleisteten Arbeitsstunden. Die organisierende Lehrkraft, Frau Fuß, und die gesamte Schulleitung ist stolz auf ihre siebzehn geehrten Mitglieder der Schulfamilie.