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Autor: Annette Otto

Einschreibung für das Schuljahr 2026/27 (5. Klassen)

Die Einschreibung für die 5. Klassen an der Georg-Hipp-Realschule findet vom 11. Mai bis zum 13. Mai 2026 kontaktlos statt. Bitte füllen Sie hierzu nach Erhalt des Übertrittzeugnisses den „Schulantrag online“ (siehe Link) aus und drucken Sie sich die für Sie nötigen zusätzlichen Formulare aus.

Werfen Sie bitte alle notwendigen Unterlagen (siehe Kontrollblatt und Checkliste) ausgedruckt und unterschrieben in einem Kuvert verpackt in den Briefkasten am Haupteingang (Niederscheyerer Str. 2) ein oder schicken Sie diese rechtzeitig auf dem Postweg ab. Beachten Sie, dass die Unterlagen innerhalb des oben erwähnten Zeitraums bei uns an der Schule eingegangen sein müssen. Sollten Sie Ihr Kind in der OGS und/oder Bläserklasse über den Schulantrag online anmelden, nehmen Sie bitte das Infoblatt zur OGS und zur Bläserklasse zur Kenntnis.

In den Umschlag gehören:

  1. Schulantrag online“ (ausgedruckt und von beiden Elternteilen unterschrieben, sonst Vollmacht nötig)
  2. Übertrittszeugnis im Original (für Anmeldungen aus der Mittelschule: Kopie des Zwischenzeugnisses/aktuellen Zwischenberichts)
  3. Geburtsurkunde in Kopie
  4. Formulare zum Urheberrecht und zu den Digitalen Werkzeugen (Anklicken zum Aufrufen)
  5. NUR für Kinder aus Paunzhausen: Antrag auf Beförderung (unterschrieben und ausgedruckt);
    alle anderen Buslinien müssen die Beförderung im Schulantrag online beantragen
  6. ggf. Formular Sorgerecht oder Sorgerechtsbeschluss
  7. NUR für Kinder der Bläserklasse: Antrag auf Aufnahme in die Bläserklasse (Anklicken zum Aufrufen)

Sollte Ihr Kind im Übertrittszeugnis nicht den notwendigen Notendurchschnitt von 2,66 für den Eintritt in die Realschule haben, kann es auf Wunsch am Probeunterricht vom 19. bis 21. Mai 2026 teilnehmen. Dazu melden Sie Ihr Kind bitte bis zum Mittwoch, 13. Mai 2026 ganz normal mit allen nötigen Unterlagen zum Übertritt an und Sie erhalten in den nächsten Tagen darauf per Mail eine Einladung zum Probeunterricht. Nur so kann Ihr Kind am Probeunterricht teilnehmen. Nehmen Sie bitte das Merkblatt zum Probeunterricht zur Kenntnis.

Hinweis zum Tag der offenen Tür 2026

Die Georg-Hipp-Realschule lädt alle Interessierten, aber vor allem die jetzigen Viertklässler, am 17.04.26 zum Tag der offenen Tür ein. Von 14 bis 17 Uhr präsentieren sich die Fachschaften und Gruppen der Schulfamilie in der Aula sowie verschiedenen Klassenzimmern und Fachräumen. Um 15 Uhr findet zeitgleich im Mehrzweckraum eine Informationsveranstaltung zum Übertritt in die fünfte Klasse der Realschule statt. Währenddessen bekommen die Viertklässler von den Tutoren eine Schulhausführung. Treffpunkt ist dazu ebenfalls der Mehrzweckraum.

Wasserrettung hautnah

Training mit der Wasserwacht im Hallenbad

Ein ganz besonderes Treffen erlebte der Schulsanitätsdienst unserer Schule bei seinem letzten zweiwöchigen Termin. Statt wie gewohnt im Sanitätsraum zu üben, ging es diesmal ins örtliche Hallenbad. Dort wurden wir von drei Mitgliedern der Wasserwacht empfangen, die uns einen spannenden Einblick in die Wasserrettung gaben.

Zu Beginn erklärten uns die Ausbilder, welche Gefahren im und am Wasser entstehen können und wie wichtig schnelles, aber vor allem sicheres Handeln ist. Besonders betonten sie, dass der Eigenschutz bei jeder Rettung oberste Priorität hat – schließlich kann nur helfen, wer sich selbst nicht in Gefahr bringt.

Anschließend durften wir selbst aktiv werden: Schon beim Warmschwimmen in extra dafür vorgesehener Schwimmkleidung merkten wir, wie schwer und anstrengend das Schwimmen dadurch wird. Die Kleidungsstücke saugen sich mit Wasser voll und machen jede Bewegung deutlich schwieriger. Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie belastend eine solche Situation für eine verunfallte und auch die rettende Person sein kann.

Aus diesem Grund übten wir das korrekte Springen ins Wasser, wodurch sich unter der Kleidung eine Luftblase bildet, durch deren Auftrieb das Schwimmen mit weniger Kraftaufwand möglich ist.
Danach lernten wir verschiedene Rettungsgriffe kennen, mit denen man eine erschöpfte oder panische Person sicher an den Beckenrand bringen kann. Dabei merkten wir schnell, dass Wasserrettung viel Kraft, Technik und Übung erfordert. Auch das Abschleppen einer „verunfallten“ Person im Wasser war deutlich anstrengender, als es zunächst aussieht.

Für uns als Schulsanitätsdienst war dieser Nachmittag besonders wertvoll. Wir konnten unser Wissen über Erste Hilfe erweitern und gleichzeitig erleben, wie Rettung im Wasser funktioniert. Außerdem hat das Training gezeigt, wie wichtig Teamarbeit und gute Kommunikation bei einem Einsatz sind.

Wir bedanken uns herzlich bei den drei Mitgliedern der Wasserwacht für die Zeit, die spannenden Übungen und die vielen interessanten Einblicke in ihre Arbeit. Der Nachmittag im Hallenbad hat uns allen großen Spaß gemacht und bleibt uns sicher noch lange in Erinnerung.

Autorin: Christia Mahl

Schüler haben keine Berührungsängste beim Reptilienvortrag

Landschildkröten, Geckos, Chamäleon und Schlangen zu Besuch an der GHRS
Eine Doppelstunde Biologie ganz anderer Art erlebten die Sechstklässler beim Reptilienvortrag. Nachdem sie zunächst über Lebensraum, Ernährung, Lebensweise, Fortpflanzung und Besonderheiten verschiedener Reptilien informiert worden waren, durften die Schülerinnen und Schüler einige der Tiere im wahrsten Sinne hautnah erleben. Dabei erforderte es schon einigen Mut, die sich windenden Schlangen auf den Arm zu nehmen oder das Chamäleon auf seinem Stock spazieren zu tragen. Faszinierend war es auch, wenn man den liedlosen Tieren in die Augen schaute. Als Erinnerung an diesen besonderen Moment durften auch fleißig Fotos gemacht werden.

LeseZeit

Osterferien 2025/2026

„Die Bildung kommt nicht zum Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.“ Carl Hilty

5./6. Klasse: Charly. Meine Chaosfamilie und ich von Tamsyn Murray

„Mums Gesicht war ein Bild des Entsetzens, als ich Mollys Mütze herunterzog und meine schreiend bunten Haare herabfielen. Dad dagegen fing schallend an zu lachen. Liam spuckte sein Getränk fast überall herum. (…) Da bekam Dad einen weiteren Lachanfall. Mum warf ihm einen genervten Blick zu und schickte ihn weg, um eine Schere zu holen. ‚Das muss ab‘, sagte sie nur. Liam stieß ein hämisches Gackern aus.“

Charly wechselt auf eine fortführende Schule und schafft die erste Woche dort, ohne groß aufzufallen, sich einzuleben. Doch dann bahnen sich gleich mehrere Probleme an, da sie in Streit mit ihrer Freundin gerät, ihr großer Bruder absolut nervt, ihre Mama, die mit Zwillingen schwanger ist, sich teils wie eine Außerirdische benimmt und Charly zu allem Überfluss beim Einstufungstest als beste Schülerin abschneidet, obwohl sie die Antworten komplett wahllos angekreuzt hat. Erst später stellt sich heraus, dass der Test vertauscht wurde, aber da ist es für sie zu spät aus dem Quiz-Team der Schule wieder auszusteigen, ohne das Gesicht zu verlieren.

Die Gedanken und Probleme Jugendlicher beim Schulwechsel werden im Buch auf lustige Art und Weise dargestellt und man kann sich beim Lesen gut vorstellen, jemanden wie Charly als Mitschülerin zu haben. Am Ende des Buches hat sie viele schwierige Situationen gemeistert und ist sogar noch große Schwester geworden.

7./8. Klasse: Sechs Leben von Véronique Petit

„Die Blutuntersuchung! Meine Mutter wird herausfinden, dass ich schon zwei meiner sechs Leben verloren habe und das, obwohl ich erst vor einem Monat fünfzehn geworden bin. Da ich ihr die Wahrheit über den Verlust meines Lebens nicht sagen kann, werde ich mir eine Geschichte ausdenken müssen, zum Beispiel einen Fahrradunfall. (…) Dabei habe ich noch vier. Wie viele Menschen haben vier Leben? Einer von zweihundert! Wie viele hat der Arzt selbst? Wahrscheinlich ein einziges.“

„Sechs Leben“ hat er. Damit ist der 15-jährige Gabriel quasi unsterblich. Heimlich erfüllt er sich seinen Traum vom Fliegen mit dem Fallschirm – und schlägt tödlich auf: nur noch fünf. Gabriel verliert Leben um Leben – fahrlässig, naiv, sinnlos – und steht wie aus dem Nichts vor der Frage, was wirklich zählt: sein Ego oder die anderen.

Teils war es schwer, sich in die Hauptfigur hineinzuversetzen, da man manchmal sein Handeln als dumm und unbedacht empfindet. Aber genau das macht auch den Reiz der Geschichte aus. Da er als einer der wenigen mehrere Leben besitzt, wagt er mehr und sorgt sich weniger. Schnell wird jedoch auch klar, dass er sich durch genau dieses Verhalten aus seiner besonderen Lage selbst herauskatapultiert. Jede Figur in der Geschichte wird gut geschildert und erklärt und handelt ganz individuell.

9./10. Klasse: Die Welle von Morton Rhue

„Zwanzig Minuten lang übte die Klasse aufzustehen, in scheinbarer Unordnung durch die Klasse zu schlendern, auf Befehl des Lehrers schnell an die Plätze zurückzukehren und die richtige Haltung einzunehmen. Ben gab seine Befehle nicht wie ein Lehrer, sondern wie ein Unteroffizier auf dem Kasernenhof.“

Ein junger Lehrer entschließt sich zu einem ungewöhnlichen Experiment. Er möchte seinen Schülern beweisen, dass Anfälligkeit für faschistoides Handeln und Denken immer und überall schlummert. Doch das Experiment gerät außer Kontrolle und er ist gezwungen, alles abzubrechen und den Jugendlichen die Tragweite ihres Experiments bewusst zu machen.

Die Vorlage für diesen Roman war ein 1967 tatsächlich durchgeführtes Experiment eines Lehrers im amerikanischen Palo Alto. Die Geschichte ist kurzweilig und sehr flüssig zu lesen und man kann die Veränderungen bei den Protagonisten gut nachvollziehen. Anschaulich wird geschildert, welche Gefahr von totalitären Gruppierungen ausgeht.

KONTRASTREICH

Kunstausstellung mit Schülerarbeiten im Haus der Begegnung

Mit einer sehr gut besuchten Vernissage startete am Freitag, 06.03.26, die Ausstellung von Schülerarbeiten der Georg-Hipp-Realschule im Haus der Begegnung in der Stadt. Noch bis zum 22.03.26 haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich die Zeichnungen, Malereien, Collagen und Upcycling-Objekte anzuschauen. In den Arbeiten präsentieren sich Kontraste in unterschiedlicher Art und Weise: egal ob in Form, Farbe, Motiv, Thema oder Technik – immer wird das Auge aufgefordert, genauer hinzuschauen. Mit Arbeiten von der fünften bis zur zehnten Klasse zeigt die Schule die Bandbreite der Darstellungsmöglichkeiten im Rahmen des Kunstunterrichts. Ein Hingucker sind aber auch die alten, aussortierten Musikinstrumente, die durch ideenreiche Kombinationen und technische Umbauten im Werkunterricht zu Deko- und Gebrauchsobjekten umgestaltet wurden und so ein zweites Leben erhalten haben. Die abwechslungsreiche Hängung sorgt zusätzlich für Spannung und lenkt immer wieder den Blick der Betrachter auf die einzelnen Arbeiten.

Souverän erkämpfter Sieg der Schulsanitäter der GHRS

Der Schulsanitäterwettbewerb wurde heuer an der Georg-Hipp-Realschule unter der Leitung von Frau Mahl für die Schulen im Bezirk Oberbayern-West ausgerichtet. Deshalb freuten sich die zwei Teams unserer Schule umso mehr über den ersten Platz und den goldenen Pokal. Nun dürfen sie im Sommer zur Bayrischen Meisterschaft der Schulsanitäter nach Puchheim fahren.
Zwölf Gruppen aus Geisenfeld, Dachau, Neuburg, Indersdorf, Herrsching, München, Maisach, Ingolstadt, Puchheim, Germering und Pfaffenhofen konnten an 14 Stationen mit Teamaufgaben, Fallbeispielen und Wissenstests ihre Fertigkeiten und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Geprüft wurden sie von ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern des BRKs, die alle als Fachsanitäter, Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter im Einsatz sind. Damit die Fallbeispiele möglichst authentisch sind, wurden die als Verletzte fungierenden Schülerinnen und Schüler entsprechend in die Situation eingewiesen und mit Verletzungen geschminkt. Ob Autounfall, Rettung aus der Höhe, Verletzung im Kraftraum oder diverse Fallbeispiele aus dem Schulalltag – auf die jeweils in Fünferteams antretenden Gruppen warteten viele Herausforderungen, denen sich immer zwei aus dem Team stellen mussten. Nach dreieinhalb Stunden hatten dann alle Teilnehmer nach einem straffen Zeitplan die Stationen durchlaufen und warteten gespannt auf die Auswertung.
Es war beeindruckend, zu sehen, wie sicher und kompetent die Schülerinnen und Schüler an die Situationen herangingen, indem sie das erlernte Wissen situationsgemäß einsetzten und adäquate Hilfe leisteten. Dabei war nicht nur die Versorgung der Betroffenen wichtig, sondern auch der Umgang mit den Personen und beispielsweise das Nachfordern von Fachkräften über die Rettungsleitstelle sowie die Übergabe des Patienten an medizinisches Personal. Berichte der Teilnehmer über verschiedene Einsätze in ihrem Umfeld machen nur noch mehr deutlich, wie wichtig diese Arbeit der Schulsanitäter an den Schulen ist, um eine möglichst gute und zeitnahe Versorgung Verletzter zu gewährleisten – und das nicht nur an den Schulen, sondern auch in der Gesellschaft.

Vorlesesieger des Landkreises stammt aus der Georg-Hipp-Realschule

Wir gratulieren Dean Nothaft zum 1. Platz beim Kreisentscheid. Beim Regionalentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels in der Stadtbücherei Pfaffenhofen konnte sich der Schüler aus der Klasse 6b unter den insgesamt zehn Schulsiegern erfolgreich auf den ersten Platz lesen. Sowohl bei der lebhaft vorgetragenen Stelle aus seinem selbstgewählten Buch „Die schlimmste Klasse der Welt“ von Juma Kliebenstein als auch beim Vorlesen des Fremdtextes überzeugte er die mehrköpfige Jury. Dean darf sich nun zu den 600 besten Vorlesern Deutschlands zählen. Außerdem kann er nun am Bezirksentscheid teilnehmen und schafft es vielleicht bis zum Bundesfinale im Sommer in Berlin.

Foto: M. Brendel und E. Brendel