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Autor: Annette Otto

Ausbildung des Schulsanitätsdienstes

Vom 24. bis 25. Mai reisten 20 Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2024/25 den Schulsanitätsdienst übernehmen werden, gemeinsam mit Frau Mahl und Frau Preis ins Haus im Moos in Karlshuld, um an einem Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen.
Um 8 Uhr trafen die angehenden Schulsanitäter ein und begannen direkt mit dem Erste-Hilfe-Kurs. Alle
Teilnehmer waren engagiert dabei, Neues zu lernen und bereits Bekanntes aufzufrischen. Während des
Kurses erlernten sie den Umgang mit Sportverletzungen, Bewusstlosigkeit, Knochenbrüchen und noch
vielem mehr.
Zur Mittagspause gab es eine kleine Stärkung, bevor es mit dem Lernen weiterging. Nach einem
erfolgreichen ersten Tag genossen wir ein gemeinsames Abendessen und hatten die Gelegenheit, einen
Rettungswagen zu besichtigen – eine tolle Überraschung! Anschließend verbrachten wir den Abend mit
Brettspielen und netten Gesprächen.
Am nächsten Morgen trafen wir uns zum Frühstück, bevor wir in den zweiten und damit letzten Tag der
Ausbildung starteten, an dem alle weiterhin eifrig arbeiteten. Wir lernten, wie man bei Vergiftungen,
Verätzungen und Amputationen richtig reagiert. Zur Mittagszeit gab es eine kleine Pause, in der wir uns
stärken konnten, bevor wir den letzten Teil des Kurses abschlossen.
Nach diesem zweitägigen intensiven Erste-Hilfe-Training sind wir bestens vorbereitet und motiviert, im
neuen Schuljahr in Notsituationen, wie bei Sportunfällen oder Stürzen, helfen zu können.
Wir, die Schulsanitäter, möchten uns herzlich bei Frau Mahl und Frau Preis für die Verpflegung und die
Durchführung des Erste-Hilfe-Kurses bedanken!

Deeper Learning – Was ist das?

In unserer komplexen und vom ständigen Wandel ergriffenen Welt ist es entscheidend, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur Fakten auswendig lernen, sondern auch Kompetenzen entwickeln, um ein tiefgreifendes Verständnis von Lerninhalten zu erlangen. So sind u. a. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Kreativität und kritisches Denken in der Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts von herausragender Bedeutung. Genau diese Skills sollen mit Deeper Learning, einem Lernkonzept aus den Vereinigten Staaten, gefördert werden. Dieses innovative Unterrichtsmodell erprobten eine sechste sowie vier achte Klassen über mehrere Schulwochen von April bis Juni.
Zunächst bewarben sich die interessierten Klassen um die Teilnahme an dem Projekt mit einem selbstgewählten Nachhaltigkeitsthema.

Weiterführende Informationen können im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung nachgelesen werden.

Wettkampf um die Schulsanitätsdienst-Meisterschaft

Am Donnerstag, 18.04.2024, fuhren wir, Andreas Denk, Jannik Ewers, Jonas Greißl, Leopold Marks und Mohammad Abu Baker, fünf Schüler des Schulsanitätsdienstes, nach Unterpfaffenhofen bei Germering. In der Turnhalle der ansässigen Realschule nahmen wir mit zwölf anderen Teams an dem Wettbewerb um die Meisterschaft Oberbayern West der Schulsanitäter teil. Hier ging es nicht nur um die Qualifikation zum Wettbewerb um die deutsche Meisterschaft, sondern auch um eine Runde Eis, die uns von Frau Mahl und Herr Forster versprochen wurde, wenn wir unter die Ersten drei kommen würden!
Wir haben an diesem Tag gezeigt, dass wir nicht nur über viele medizinische Fähigkeiten verfügen, sondern auch über eine gute Teamarbeit, die maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen hat. Die beiden Hauptbereiche des Wettbewerbs, medizinische Fallbeispiele und Stationen zum Teambuilding, haben es uns ermöglicht, unser Wissen zu vertiefen und unsere Teamfähigkeit zu stärken. Außerdem gab es zwei schriftliche Prüfungen, sowohl zu unserem medizinischen als auch unserem Allgemeinwissen.
Durch die intensiven Fallbeispiele, in denen wir nicht nur Brandverletzungen im Chemieunterricht und verschiedene Fuß-, Kopf- und Armverletzungen versorgten, sondern auch einen Sportlehrer reanimierten und die Erstversorgung nach einem Verkehrsunfall übernahmen, konnten wir unsere Fähigkeiten der Ersten Hilfe unter Beweis stellen und lernten, in herausfordernden Situationen ruhig und effektiv zu handeln. Das Teambuilding half uns, unsere Zusammenarbeit zu verbessern und als eingespielte Gruppe zu agieren. All dies wurde unterstützt von unseren engagierten Lehrkräften, Frau Mahl und Herr Forster, die uns zu jeder Zeit anfeuerten und unterstützten.
Fazit: Es war zwar anstrengend, aber wir hatten wahnsinnig viel Spaß und sind unglaublich stolz auf unseren neunten Platz! Wir konnten bei dem Wettbewerb nicht nur unser Wissen erweitern, sondern wuchsen auch als Team näher zusammen und sind jetzt schon Feuer und Flamme für den Wettbewerb 2025.

Großartige Ergebnisse beim Bayerischen Bläserklassen-Wettbewerb

Beim diesjährigen Bayerischen Bläserklassenwettbewerb, der am 10.05.2024 in der Alten Kongresshalle in München stattfand und jährlich vom Bayerischen Blasmusikverband organisiert wird, traten die beiden Bläserklassen 5b und 6b der Georg-Hipp-Realschule in ihren jeweiligen Altersklassen gegen starke Konkurrenz an. Die Klasse 5b konnte die Fachjury begeistern und holte sich bei insgesamt neun teilnehmenden Bläserklassen den 1. Platz. Auch die Klasse 6b zeigte eine sehr starke Leistung und
erreichte bei elf teilnehmenden Bläserklassen einen hervorragenden 3. Platz. Wir gratulieren beiden Klassen zu diesem Erfolg!

Bläserklassen auf großer Bühne

Am Samstag, den 04.05.2024, hatten die Bläserklassen die Gelegenheit, ihr Programm für den Bayerischen Bläserklassenwettbewerb (10.05.2024) vor großem Publikum aufzuführen. Die Maifeier im Quartier Ambergerweg, veranstaltet von Regens Wagner, dem Caritas Zentrum und der Skate- und Kunsthalle, bot einen perfekten Rahmen für das gemeinsame Musizieren der beiden Bläserklassen.

Vernetzt, Verbunden, Verknüpft

Fünf Jahre nach der letzten öffentlichen Ausstellung kann die Georg-Hipp-Realschule wieder Schülerarbeiten in der Städtischen Galerie im Haus der Begegnung der breiten Öffentlichkeit präsentieren und erntet regen Zuspruch und viele positive Kommentare im Galeriebuch. Das Thema der Ausstellung gibt wieder, was auch der Kunstunterricht an der Schule leisten soll. Es beinhaltet nicht nur, dass sich Vernetzungen und Verbindungen der Schüler untereinander zu einer Arbeitsgruppe, Klassengemeinschaft oder Schulfamilie entwickeln, sondern auch dass sich Fächer über ihre Inhalte verknüpfen und Klassenstufen an einem Projekt gemeinsam arbeiten können wie bei der Projektpräsentation, die sich teils auch mit künstlerischen Aspekten befasst. Dabei kann man sogar versuchen, Schulen übergreifend zu vernetzen und so voneinander zu lernen wie beim Kooperationsprojekt einer 10. Klasse der Georg-Hipp-Realschule mit einer Grundschulstufen-Klasse der Adolf-Rebl-Schule. Beim Verknüpfen von künstlerischen Techniken lernt man sein Wissen abzurufen und Fähigkeiten auszubauen. Das Anwenden von Zufallstechniken in der Motivfindung fördert dabei die eigene Kreativität. Mit unterschiedlichen Arbeiten – grafisch, malerisch und dreidimensional – setzten sich die Schüler der Georg-Hipp-Realschule mit diesem weitgefassten Thema auseinander.

Lern mal mehr! Aber wie?

Diesen Satz hat jeder Schüler schon viel zu oft gehört, doch wie lerne ich denn eigentlich richtig? Dieser Frage haben sich drei Schülerinnen der 9. Klasse gestellt und mit der Wertebotschafterin der Georg-Hipp-Realschule Rebecca Lechner (9b) ein Projekt auf die Beine gestellt. Jede Woche eine 5. Klasse vorgenommen in der sie im Zeitraum zwischen den Weihnachts- und den Osterferien das Projekt in einer Doppelstunde durchführen.
Das Projekt läuft unter dem Titel „Richtig Lernen lernen“ und soll den 5. Klässlern zeigen, wie sie so stressfrei wie möglich durch ihre Schullaufbahn kommen. Dabei ist es wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass jede und jeder auf seine eigene Art und Weise perfekt ist. Um den Schülern die Angst vor den höheren Jahrgangsstufen und damit oft zunehmenden Leistungsdruck zu nehmen und sie optimal auf die richtige Vorbereitung für Schulaufgaben hinzuführen, erarbeitete das Team mit ihren Schützlingen spielerisch die einzelnen Tipps und Tricks, die man anwenden kann.

Uns reicht‘s! – Wir machen grün!

Ganz dem Beispiel von „Fridays for future“ folgend, war das Oberthema „Nachhaltigkeit“ der diesjährigen Projektpräsentation der 9. Klassen gewählt. Eine Dreiergruppe aus engagierten Mädchen der Klasse 9b hat sich im Zuge dessen mit dem Thema „Aufforsten“ beschäftigt. Ihre Aufgabe war es dazu einen Aktionstag zu veranstalten.
Die drei Schülerinnen organisierten einen Tag im Wald am Kuglhof, wobei die Klasse mit dem Forstwirt Martin Fahn und Fachkräften von der Waldbauernvereinigung über 500 Rotbuchensetzlinge zur Aufforstung des Waldes pflanzen konnten.
Am 06.02.2024 traf sich die Klasse zu Beginn des Schultages mit den beiden Begleitlehrkräften Frau Eschenbacher und Herrn Kneißl sowie dem Team der 9. Klasse in einem Klassenzimmer, um sich zu sammeln und dann geschlossen aufzubrechen. Mit dem Stadtbus ging es bis zur evangelischen Kirche, von dort machte sich die Gruppe dann zu Fuß auf den Weg zum Wald. Dort empfingen uns auch schon der Forstwirt Martin Fahn der Stadt Pfaffenhofen und drei Männer der Waldbauernvereinigung. Diese brachten die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zusammen mit ihren beiden Hunden zum Waldstück, das Herr Fahn schon vorbereitet hatte.
Zuerst gab es noch eine kleine Einweisung, wie Setzlinge gepflanzt werden und wie vorzugehen ist. Dann durften sich die Kinder selbst in Zweierteams zusammenfinden und sich am Pflanzen versuchen. Anfangs war es noch ein wenig schwer, doch mit der Zeit und der grandiosen Unterstützung durch die Fachkräfte und dem Forstwirt hat es ganz gut funktioniert und die Schüler hatten großen Spaß bei der Pflanzaktion.
Dem Aktionstag war auch eine Einführungsstunde zum Thema „Aufforsten – warum und wie?“ vorangegangen, was den Schülern schon einen kleinen Vorteil verschaffte.
Gegen 11:05 Uhr machte sich die Gruppe wieder auf den Weg zurück zur Schule.
Das Team der 9. Klässlerinnen war sehr zufrieden mit ihrer Aktion und bedankte sich bei der engagierten Klasse für die gute Mitarbeit und bei den Lehrkräften für die Unterstützung bei der Durchführung und Organisation.