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Autor: Annette Otto

„Ehrenamt macht Schule“

60 engagierte Jugendliche werden beim Abschluss des Projekts „Ehrenamt macht Schule“ im Landratsamt ausgezeichnet – darunter auch 17 Realschüler der GHRS.
Wie wichtig Ehrenamt ist und in welchen Bereichen man sich hier im Landkreis engagieren kann, haben die achten Klassen der Georg-Hipp-Realschule am Aktionstag am Anfang dieses Schuljahres in einem Vortrag von Frau Schlosser und bei zwei selbst gewählten Schnupperstunden in verschiedenen Einrichtungen erfahren. Dabei wurde ihnen auch das Projekt „Ehrenamt macht Schule“ vorgestellt, zu dem sich jeder, der sich ein Schuljahr lang ehrenamtlich in seinem Umfeld betätigen wollte, anmelden konnte. Die öffentliche Auszeichnung mit einer Urkunde im Hauptsaal des Landratsamtes und die lobenden Worte vom Landrat Albert Gürtner waren nun für die insgesamt sechzig Schülerinnen und Schüler der Abschluss eines gemeinnützigen Engagements mit insgesamt 3600 geleisteten Arbeitsstunden. Die organisierende Lehrkraft, Frau Fuß, und die gesamte Schulleitung ist stolz auf ihre siebzehn geehrten Mitglieder der Schulfamilie.

Motorradfahrende Hasen mit gemeinnützigem Hintergrund

Wie vielfältig gemeinnützige Arbeit sein kann, erfuhren die 10.-Klässler bei einem kurzen Besuch von drei Mitgliedern der Streetbunnycrew, einem eingetragenen, gemeinnützigen Motorradclub. Durch die weißen und rosa Hasenkostüme, mit denen die Biker auf ihren Motorrädern bei Spendenfahrten und auf verschiedenen Veranstaltungen unterwegs sind, heben diese engagierten Menschen nicht nur die Stimmung bei den Zuschauern, sondern erreichen auch eine große finanzielle Unterstützung von Sponsoren für caritative Projekte. Auch bei den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen sorgten sie für Schmunzler, aber auch für Interesse an dieser Art von ehrenamtlicher Arbeit. Im Anschluss war noch Zeit für Fragen und für Fotos.

Probentag von Jugendstadtkapelle und Bläserklasse

Trotz der großen Hitze fanden sich am Samstag, den 27.06.2026, zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 6b und zukünftige und aktuelle Mitglieder der Jugendstadtkapelle zu einem Probentag ein. Geprobt wurde ein abwechslungsreiches Programm für zwei gemeinsame Auftritte. Wer die Ergbnisse dieses Tages hören möchte, hat dazu die Gelegenheit am Samstag, den 25.07.2026, um 10:30 Uhr vor dem Haus der Begegnung oder am Sonntag, den 06.09.2026, um 15:30 Uhr im Festzelt Widmann auf dem Volksfest Pfaffenhofen.

Autorin: Sabine Stapel

Mit 6.000 Kindern in der Olympiahalle

Wie die 6. Klassen der Georg-Hipp-Realschule beim 6kunited-Projekt München zum Beben brachten.
Mit 6.000 Kindern gemeinsam auf der Bühne stehen und ein Konzert in der Olympiahalle bestreiten – das konnten letzte Woche die knapp 200 Schüler der sechsten Jahrgangsstufen der Georg-Hipp Realschule.
Nach Monaten des Probens, Schwitzens und heimlichen Mitsummens im Schulbus machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg. Ziel: Die Olympiahalle, die schon Rolling Stones, Helene Fischer und Eiskunstlauf-Europameisterschaften gesehen hat – und nun also auch einen ganzen Schwung Pfaffenhofener Schüler. Im Rahmen des Projekts 6K UNITED! standen sie gemeinsam mit rund 6.000 Kindern aus ganz Deutschland auf der Bühne und verwandelten die Arena in einen Jugendchor von gigantischen Ausmaßen. Wer einmal 6.000 Stimmen gleichzeitig einatmen gehört hat, weiß: Das ist ein Sound, der einem die Schuhe auszieht.
Begleitet von einer 16-köpfigen Live-Band, die ordentlich Druck machte, und einer Bühnenshow mit Lichtern, Effekten und allem, was das Konzertherz begehrt, lieferten die Kinder ein Programm zwischen Pop, Klassik und Folklore ab, das so abwechslungsreich war wie das Pausenbrot in einer 6. Klasse.
Hinter diesem Auftritt steckte allerdings deutlich mehr als ein paar Chorproben an einem Nachmittag. Die Musiklehrkräfte der 6. Jahrgangsstufen hatten ihre Schützlinge mit Engagement, Herzblut und einem erstaunlichen Vorrat an Geduld auf den großen Tag vorbereitet. Mit speziell entwickelten Materialien – Noten, Übe-Videos und Choreografien – wurde das gemeinsame Singen Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil des Schulalltags. Die monatelange Vorbereitung im Musikunterricht hat sich jedenfalls gelohnt – oder, wie es ein Schüler hinterher zusammenfasste: „Das war jetzt das Beste, was ich je erlebt habe.“

Autor: Michael Herrmann

Einen ereignisreichen Tag in München…

… erlebten die Bläserklassen am Freitag, den 15.05.2026. Beide Klassen nahmen am Bayerischen Bläserklassenwettbewerb in der Alten Kongresshalle in München teil. Um 9:30 Uhr hatte die Klasse 5b ihren großen Auftritt auf der Wettbewerbsbühne, bei welchem sie zeigte, was sie im letzten halben Jahr gelernt hatte. Direkt im Anschluss wartete schon das Fernsehteam von München TV auf die Gruppe der Georg-Hipp-Realschule, da auch in diesem Jahr ein Beitrag für die Sendung „Culture Talk“ über die Teilnahme am Wettbewerb gedreht wurde. Nachdem Frau Stapel und einige Schülerinnen und Schüler interviewt worden waren, machten wir einen Spaziergang zur nahegelegenen Bavaria. Pünktlich um 12:55 Uhr startete der Wettbewerbsvortrag der Klasse 6b, die ebenfalls überzeugend auftrat. Die Zeit bis zur Siegerehrung konnten sich die Kinder im Verkehrsmuseum vertreiben. Bei der Siegerehrung wurde es noch einmal spannend: Die Klasse 5b wurde mit einem 4. Platz von acht teilnehmenden Klassen ausgezeichnet, die Klasse 6b erreichte leider keine Platzierung unter den ersten fünf von zwölf angetretenen Klassen (weitere Plätze wurde nicht bekannt gegeben). Dennoch hatten alle einen schönen und aufregenden Tag, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Hier können Sie den Sendungsbeitrag dazu sehen.
https://www.muenchen.tv/mediathek/video/top-georg-hipp-realschule-pfaffenhofen-spielt-bei-bayer-blaeserklassenwettbewerb-auf

Autorin: Sabine Stapel

Ein starkes Zeichen gegen das Vergessen

Georg-Hipp-Realschule setzt am Anne-Frank-Tag Impulse für Demokratie und Menschenrechte.

Am 12. Juni wäre Anne Frank 97 Jahre alt geworden. Ihr Geburtstag ist zugleich der Fixpunkt für den bundesweiten Anne-Frank-Tag, an dem sich Schulen aus allen 16 Bundesländern beteiligten. Auch die Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen setzte an diesem Aktionstag ein eindrucksvolles Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus.
Organisiert wurde das vielseitige Programm an der Realschule vom Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“, der das Thema durch aktive Erinnerungsarbeit direkt in den Alltag der Jugendlichen holte.

Im Zentrum des Aktionstags stand eine groß angelegte Anne-Frank-Plakatausstellung im Mehrzweckraum der Schule. Die Schautafeln boten den Klassen einen emotionalen und historisch fundierten Zugang zur Lebensgeschichte des jüdischen Mädchens, das durch sein weltberühmtes Tagebuch zur Symbolfigur gegen die Gräueltaten der Nationalsozialisten wurde.
Die Schülerinnen und Schüler begaben sich auf eine spürbare Zeitreise in die Epoche Anne Franks. Sie machten sich unter anderem mit den Auszügen ihres Tagebuchs vertraut und reflektierten die damaligen Geschehnisse.
Als zentrales Lernmaterial diente dabei die offizielle Anne-Frank-Zeitung, die vom Veranstalter des bundesweiten Aktionstags zur Verfügung gestellt worden war. Im Unterricht lasen und diskutierten die Klassen die Texte, um anschließend kreativ zu werden: In Kleingruppen erarbeiteten die Jugendlichen eigene Plakate, auf denen sie ihre Gedanken, Fragen und Botschaften festhielten.
Dass Erinnerungsarbeit kein reiner Blick in die Vergangenheit ist, bewies die thematische Brücke zur Gegenwart. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Folgen von Krieg für Kinder und Jugendliche.
Durch den direkten Bezug zu aktuellen Krisenherden lernten die Schülerinnen und Schüler auf eindringliche Weise, welche fundamentale Bedeutung Demokratie und Menschenrechte für ein friedliches Zusammenleben haben. Sie erkannten, dass diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern täglich neu verteidigt werden müssen.
Der Anne-Frank-Tag 2026 an der Georg-Hipp-Realschule hat gezeigt, dass die Jugend von heute bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Durch die gelungene Mischung aus historischer Aufarbeitung und dem Bezug zur Gegenwart wurde der Aktionstag zu einem lebendigen Appell: Gegen das Vergessen – und für eine tolerante, demokratische Gesellschaft.

Autorin: Julia Möller